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Nintendo zeigt Gameplay zum Ocarina-of-Time-Remake und kündigt Zelda-Konzerte an

Zum 40. Geburtstag von The Legend of Zelda hat Nintendo in einer Direct erste Gameplay-Szenen zum Remake von Ocarina of Time gezeigt. Außerdem wurden Konzerte und der Titel des kommenden Films bestätigt.

Nintendo hat zum 40. Jubiläum von The Legend of Zelda eine eigene Direct-Ausgabe ausgestrahlt und dabei erstmals Gameplay zum lang erwarteten Remake von Ocarina of Time gezeigt. Der Auftritt dauerte rund 30 Minuten und lieferte neben neuen Einblicken in das Spiel auch Ankündigungen zu Konzerten und dem kommenden Kinofilm.

Im Mittelpunkt stand die Vorführung des Remakes durch Serienproduzent Eiji Aonuma. Die gezeigten Szenen beginnen im Kokiri-Wald und präsentieren eine deutlich realistischere Optik als das N64-Original. Link trifft dort auf seine Kindheitsfreundin Saria, wobei neue Dialoge die Figuren stärker zur Geltung bringen sollen. Auch gameplay-technisch gibt es Neuerungen: Link kann nun per Knopfdruck springen, auch über Lücken hinweg, und er kann schwimmen. Im Original war das Springen automatisch erfolgt, sobald man sich einer Kante näherte.

Die Kämpfe im Inneren des Großen Deku-Baums erinnern an das Original: Link betäubt Gegner mit Deku-Nüssen und schlägt anschließend mit dem Schwert zu. Auch bekannte Elemente wie die Feen-Schleuder in einer Schatztruhe sind wieder dabei. Die Soundeffekte stammen laut Nintendo aus dem Originalspiel. Zwischen den Arealen erscheinen Ladebildschirme, die bewusst beibehalten wurden, um das Gefühl des Klassikers zu erhalten.

Eine komplett neue Funktion namens „Fäden der Zeit“ zeigt in Hyrule Field den Fortschritt der Geschichte und das aktuelle Ziel an. Eine Wandteppich-Funktion füllt sich im Laufe des Spiels. In Hyrule Castle Town wurde die Kameraperspektive von der festen Draufsicht des Originals auf eine Third-Person-Ansicht umgestellt. Die Zeit läuft dort nun weiter, sodass der Sonnenuntergang zu beobachten ist. Neu ist auch, dass Link rennen kann, indem man eine Taste gedrückt hält.

Eine besondere Neuerung betrifft die Ocarina: Spieler können ein gelerntes Lied in ein Mikrofon summen, und Link spielt es anschließend im Spiel. Die Charaktere, denen Link begegnet, sind in Zwischensequenzen vollständig vertont. Link selbst spricht offenbar weiterhin nicht.

Komponist Koji Kondo trat während der Direct auf und sprach über die Entwicklung der Musik der Serie. Die Eröffnungsmelodie der Sendung wurde eigens für das Jubiläum komponiert und enthält ein Medley verschiedener Stücke. Zum 40. Geburtstag sind Konzerte geplant, die im Januar in Japan starten und später im Jahr in den Westen kommen sollen.

Außerdem bestätigte Nintendo den Titel des kommenden Kinofilms: Er wird schlicht „The Legend of Zelda“ heißen, ohne Untertitel. Shigeru Miyamoto erklärte, der Grund dafür werde klar, wenn der Film im nächsten Jahr erscheine. Der Film soll am 30. April 2027 in die Kinos kommen.

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