Die jemenitische Huthi-Miliz hat das Finanzviertel der saudi-arabischen Hauptstadt Riad angegriffen. Dabei wurden Gebäude des staatlichen Ölkonzerns Aramco beschädigt. Nach bisherigen Berichten entstand Sachschaden, Todesopfer wurden nicht gemeldet.
Der Angriff traf ein belebtes Geschäftsviertel der Metropole. Gemeldet wurden Schäden an der Fassade eines bekannten Aramco-Wolkenkratzers. Wie stark das Innere der Gebäude betroffen ist, ist bislang unklar. Konkrete Opferzahlen liegen ebenfalls noch nicht vor.
Als Urheberin wird die Huthi-Miliz genannt, die im Jemen aktiv ist. Der Angriff steht im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg, in dem sich die Lage in der Region seit Monaten zuspitzt. Parallel dazu gab es weitere Meldungen über Angriffe auf Saudi-Arabien.
Offen ist derzeit, welche Waffen eingesetzt wurden. Auch die Reaktion der saudischen Regierung ist bisher nicht bekannt. Ebenso unklar sind mögliche Folgen für die Produktion von Aramco und für die Ölmärkte. Berichte dazu liegen von der Zeit, von n-tv und von der taz vor.