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Erste Reaktionen auf Tom Cruises «Digger» fallen gespalten aus

Alejandro González Iñárritus satirische Schwarzkomödie «Digger» mit Tom Cruise hat bei der ersten Pressevorführung polarisiert. Die Kritiken reichen von «verwirrend» über «unangenehm» bis «mutig».

‘Digger’ First Reactions Split Over Tom Cruise’s ‘Baffling,’ ‘Unpleasant’ and ‘Brave’ New Movie: ‘The Divide on This Is Going to Be Wide’
Erste Reaktionen auf Tom Cruises «Digger» fallen gespalten aus
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Die erste Vorführung von Tom Cruises neuem Film «Digger» hat die Filmkritik gespalten. Die satirische Schwarzkomödie des oscarprämierten Regisseurs Alejandro González Iñárritu, der zuvor «Birdman» und «The Revenant» inszenierte, wurde Mitgliedern der Filmpresse vorgestellt und löste unterschiedlichste Reaktionen aus. Die Bandbreite der Urteile reicht von «verwirrend» über «unangenehm» bis hin zu «faszinierend» und «mutig».

Einhelligkeit sieht anders aus: Wie mehrere US-Medien berichten, zeigen sich die ersten Kritikerinnen und Kritiker tief gespalten über das Werk. Während einige die kompromisslose Herangehensweise des Regisseurs und die ungewohnte Rollenwahl des Hollywoodstars loben, empfinden andere den Film als schwer zugänglich oder verstörend. Ein Kritiker fasste die Stimmung mit den Worten zusammen, die Spaltung werde «breit» sein — ein Hinweis darauf, dass «Digger» das Publikum ähnlich polarisieren dürfte wie zuvor schon Iñárritus andere Arbeiten.

Für Tom Cruise markiert der Film eine deutliche Abkehr von seinen vertrauten Actionrollen. Der Schauspieler, der zuletzt vor allem mit der «Mission: Impossible»-Reihe und «Top Gun: Maverick» große Kassenerfolge feierte, wagt sich hier in ein gänzlich anderes Genre. Die Kombination aus einem der erfolgreichsten Actionstars der Welt und einem Regisseur, der für düstere, vielschichtige Dramen bekannt ist, sorgt schon vor dem offiziellen Kinostart für Gesprächsstoff.

Die ersten Reaktionen deuten darauf hin, dass «Digger» kein Film ist, der alle Zuschauer gleichermaßen erreichen wird. Während einige Journalisten von «fascinating stuff» sprachen und die Kühnheit des Projekts hervorhoben, bezeichneten andere es als «baffling» — also verwirrend — oder schlicht als «unpleasant», unangenehm. Diese geteilten Meinungen könnten den weiteren Verlauf der Vermarktung und die Erwartungen des Publikums beeinflussen.

Iñárritu ist bekannt dafür, Filme zu schaffen, die an der Grenze zwischen Kunst und Mainstream operieren und oft intensive, ambivalente Reaktionen hervorrufen. Mit «Birdman» gewann er 2015 den Oscar für die beste Regie, ein Jahr später folgte die Auszeichnung für «The Revenant». Seine Arbeiten zeichnen sich durch komplexe Erzählstrukturen und eine düstere Bildsprache aus — Merkmale, die auch bei «Digger» zum Tragen kommen dürften.

Ob sich die gespaltenen ersten Eindrücke in den kommenden Wochen bestätigen oder ob der Film im Laufe der Zeit ein breiteres Publikum für sich gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Diskussion über «Digger» hat bereits begonnen, und die Meinungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Für Tom Cruise bedeutet das Projekt nicht weniger als einen Versuch, sein Image als Actionheld um eine neue, ernsthaftere Facette zu erweitern.

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