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Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt bei 40 Prozent

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht eine neue ZDF-Umfrage die AfD bei 40 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze käme demnach auf 23 Prozent. Eine Alleinregierung der AfD wäre damit unwahrscheinlich.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bleibt die AfD laut einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF klar stärkste Kraft. Die Partei kommt demnach auf 40 Prozent, während die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze bei 23 Prozent liegt. Die Linke folgt mit 13 Prozent, die SPD mit 9 Prozent und die Grünen mit 6 Prozent. Das BSW und die FDP würden mit jeweils 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, die übrigen Parteien kämen zusammen auf 3 Prozent.

Bei einem solchen Wahlausgang würde die AfD ihr Ziel einer Alleinregierung verpassen. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft worden ist. Die Landtagswahl findet am 6. September statt, aktuell regiert ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP.

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-„Politbarometer“ vom 25. bis zum 27. August insgesamt 1.053 Wahlberechtigte. Demnach wissen 31 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen. Der deutliche Vorsprung der AfD vor der CDU deckt sich mit den Erhebungen anderer Institute. In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD war die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zuletzt auf 42 Prozent gekommen, die CDU lag dort bei 22 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Mit Blick auf eine möglicherweise schwierige Regierungsbildung nach der Wahl hält Linke-Fraktionschef Sören Pellmann eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der CDU für möglich. „Ein Tolerierungsmodell wie in Thüringen oder Sachsen wäre denkbar“, sagte er der „Rheinischen Post“. Zugleich machte er deutlich: „Wir werden nicht um jeden Preis einem CDU-Ministerpräsidenten ins Amt verhelfen. Dann wollen wir inhaltlich mitreden – etwa in der Innenpolitik, in der Bildungspolitik oder bei der Gesundheitspolitik.“

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