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Tom Hanks spielt Abraham Lincoln in «Lincoln in the Bardo»

Die Starburns Industries besetzt ihren Film «Lincoln in the Bardo» prominent: Willem Dafoe, Jonathan Bailey und Peter Dinklage stoßen zur Stimmenbesetzung. Tom Hanks übernimmt die Live-Action-Rolle des US-Präsidenten.

Die Starburns Industries hat die Stimmenbesetzung für ihren Film «Lincoln in the Bardo» erweitert. Willem Dafoe, Jonathan Bailey und Peter Dinklage schließen sich dem Projekt an, das auf dem gleichnamigen Bestseller von George Saunders basiert. Der Roman gewann 2017 den Booker Prize und stand auf der New-York-Times-Bestsellerliste.

Bereits bekannt war, dass der zweifache Oscar-Preisträger Tom Hanks in den Live-Action-Sequenzen Abraham Lincoln verkörpert. Regie führt Duke Johnson. Der Film beleuchtet einen der intimsten Momente im Leben des US-Präsidenten: seine Beziehung zu seinem verstorbenen elfjährigen Sohn Willie. Die Geschichte verbindet Historie und Fantasie und entfaltet sich über ein Ensemble von Figuren – Lebende und Tote, historische und erfundene Charaktere. Im Zentrum stehen Themen wie Liebe, Empathie und die menschliche Fähigkeit zur Verbindung angesichts unvorstellbarer Trauer.

Willem Dafoe spricht Reverend Everly Thomas, den Geist eines Pfarrers, der starb im Glauben, in den Himmel zu kommen – und dann das Gegenteil erfuhr. Jonathan Bailey leiht seine Stimme Roger Bevins, dem Geist eines jungen schwulen Mannes, der sich nach einer gescheiterten Liebesbeziehung das Leben nahm und es sofort bereute. Peter Dinklage übernimmt die Rolle von Hans Vollman, einem Geist, der von der Wiedervereinigung mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau besessen ist.

Die Besetzung vereint damit mehrere hochkarätige Namen. Hanks zählt zu den bekanntesten Schauspielern Hollywoods und wurde zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet. Dafoe war mehrfach für den Academy Award nominiert und ist für seine wandlungsfähigen Rollen bekannt. Bailey feierte zuletzt Erfolge in Serien wie «Bridgerton» und «Fellow Travelers», Dinklage wurde durch «Game of Thrones» international bekannt.

«Lincoln in the Bardo» ist keine klassische Biografie. Saunders’ Roman spielt in einer Zwischenwelt, dem Bardo, in der die Toten zwischen den Welten verweilen. Der Film überträgt diese Struktur in ein hybrides Format: Live-Action-Szenen mit Hanks treffen auf animierte Sequenzen mit den Stimmen der Geister. Starburns Industries, bekannt für experimentelle Produktionen wie «Anomalisa», setzt damit erneut auf eine ungewöhnliche Erzählform.

Ein Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht genannt. Die Produktion befindet sich offenbar in der Vorbereitungsphase, weitere Besetzungsankündigungen sind zu erwarten. Für Fans von Saunders’ Roman dürfte die Adaption zu den meistbeachteten Literaturverfilmungen der kommenden Jahre zählen.

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