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Trump zieht Personalvorschlag für ICE-Leitung überraschend zurück

US-Präsident Donald Trump hat die Nominierung von Lance Schroyer als Leiter der Migrationsbehörde ICE zurückgezogen. Die Behörde bleibt damit weiter ohne festen Direktor, nachdem im Senat ein zähes Bestätigungsverfahren drohte.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat überraschend seinen Personalvorschlag für die Leitung der umstrittenen US-Migrationsbehörde ICE zurückgezogen. Das Weiße Haus gab auf seiner Webseite bekannt, dass die bereits an die Parlamentskammer Senat eingereichte Nominierung zurückgenommen worden sei. Gründe für den Schritt wurden nicht genannt.

Eigentlich sollte der ehemalige Staatspolizist Lance Schroyer aus dem Bundesstaat Oklahoma neuer Leiter der Behörde werden. Trump hatte ihn bei seiner Nominierung im Juni als Patrioten bezeichnet. Schroyer ist ehemaliger Marineinfanterist und steht laut Medien dem Heimatschutzminister Markwayne Mullin nahe, der früher Senator in Oklahoma war. US-Medien berichteten jedoch, dass Schroyer keine langjährige Erfahrung im Bereich Einwanderung vorweise.

Nach Angaben von US-Medien zeichnete sich im Senat ab, dass das Verfahren zur Personalie zäh verlaufen würde. Mit der Rücknahme des Personalvorschlags bleibt die Leitung einer der zentralen Behörden in Trumps zweiter Amtszeit weiter unbesetzt. Für den Präsidenten bedeutet der Vorgang einen Rückschlag.

Der Posten war frei geworden, nachdem der Rücktritt des kommissarischen Direktors Todd Lyons bekanntgeworden war. Eine dauerhafte Besetzung der Führungsspitze steht damit weiter aus. Die ICE-Behörde wurde zum Symbol der aggressiven Migrationspolitik von Trumps zweiter Amtszeit, die im Januar 2025 begonnen hatte.

Die Behörde verantwortete umstrittene Razzien gegen Migranten in demokratisch regierten Städten. Die Beamten waren dabei zum Teil vermummt. Das Vorgehen hatte in den USA eine große Protestwelle ausgelöst. Besonders heftig wurde der Gegenwind für Trump, als im Januar in Minneapolis zwei US-Bürger durch Schüsse von Bundesbeamten verschiedener Behörden bei solchen Einsätzen starben.

Die Rücknahme der Nominierung wirft Fragen über die künftige Ausrichtung der Migrationspolitik auf. Die ICE-Behörde spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der verschärften Einwanderungspolitik der Regierung. Ohne einen bestätigten Leiter bleibt die Führung der Behörde vorerst provisorisch. Ob Trump einen neuen Kandidaten nominiert, ist bislang nicht bekannt.

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