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Nintendo-Manager Bill Trinen empfiehlt das Ocarina-of-Time-Remake als ersten Zelda-Titel

Nintendo-of-America-Vizepräsident Bill Trinen erklärt, warum das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ideal für Neueinsteiger ist. Das Spiel erscheint exklusiv für die Switch 2 und fällt in das 40. Jubiläum der Reihe.

Bill Trinen, Vizepräsident von Nintendo of America, hält das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für den idealen Einstieg in die Zelda-Reihe. Wer die Serie bisher nicht kennt, finde in diesem Spiel alles, was die Reihe ausmacht, sagt der Nintendo-Manager. Das Remake erschien exklusiv für die Switch 2 und wurde von Kritikern überwiegend positiv aufgenommen. Die Veröffentlichung ist eng mit dem 40. Jubiläum der Serie verbunden, die 1986 mit dem Original für das NES begann.

Trinen arbeitet seit rund 30 Jahren bei Nintendo. Seine Verbindung zu Ocarina of Time reicht noch weiter zurück: Als das Spiel 1998 für den Nintendo 64 erschien, übersetzte er die Fehlerberichte, die aus Japan kamen. Damit kennt er das Werk seit seiner Entstehung aus einer besonderen Perspektive. Dass er heute die Neuauflage als Empfehlung für Einsteiger vertritt, zeigt, wie lange ihn dieses Spiel bereits begleitet. Die Entwicklung der Reihe hat er in diesen Jahrzehnten aus nächster Nähe verfolgt.

Ocarina of Time gilt als erster dreidimensionaler Teil der Serie und legte viele Grundlagen für die spätere Mythologie. Der Sprung von der zweidimensionalen Perspektive in eine 3D-Welt war damals ein großer Schritt für die Reihe. Figuren wie Link, Zelda und Ganondorf werden in diesem Spiel eingeführt beziehungsweise geprägt, und ihre Beziehungen bilden bis heute das Gerüst der Reihe. Für Neulinge bedeutet das einen klaren Ausgangspunkt, ohne dass sie zuvor frühere Teile gespielt haben müssten.

Trinen beschreibt als zentrales Thema des Spiels die Idee, dass Weisheit und Mut größere Macht überwinden können. Diese Botschaft ziehe sich durch die gesamte Geschichte und mache den Titel auch über die Jahre hinweg relevant. Als seine Lieblingsszene nennt er den Moment, in dem Link den Kokiri-Wald verlässt und in die Hyrule-Steppe hinaustritt. Das ist für ihn ein Sinnbild für den Beginn der großen Reise, die das Spiel erzählt, und zugleich ein Bild für den Übergang vom behüteten Alltag in eine weite, unbekannte Welt.

Auch seine persönliche Rangliste der Zelda-Spiele hat sich über die Zeit verändert. Lange Zeit lagen andere Teile der Reihe bei ihm vorne, inzwischen zählt für ihn das Ocarina-Remake zu seinen Favoriten. Das spiegelt, wie sich der Blick auf ein Werk verändern kann, wenn man es über Jahrzehnte begleitet und immer wieder neu erlebt. Die Veröffentlichung fügt sich zudem in eine Phase, in der Nintendo mehrere Neuauflagen bekannter Titel anbietet. Ein Bericht hebt neben dem Ocarina-Remake auch die Neuauflage von Star Fox als starke Veröffentlichung des Jahres 2026 hervor.

Nintendo betont, dass Remakes und neue Spiele gleichermaßen ihren Platz haben. Der Launch des Remakes wurde mit einer Veranstaltung im Nintendo Store in San Francisco gefeiert, bei der das Spiel Fans und Presse vorgestellt wurde. Für Spielerinnen und Spieler, die den Einstieg in die Zelda-Welt suchen, bietet das Remake nach Trinens Einschätzung den passenden Zugang zu einer Reihe, die seit vier Jahrzehnten Generationen begleitet. Ausführliche Testberichte und Komplettlösungen zum Spiel sind inzwischen auf IGN erschienen.

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