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Hubert Aiwanger in Berlin tot aufgefunden

Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, ist in einem Berliner Hotelzimmer leblos gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zur Todesursache, Politiker aus Bayern und dem Bund würdigen den 55-Jährigen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, ist in einem Berliner Hotelzimmer tot aufgefunden worden. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte den Fund, der am Mittwoch gemacht wurde. Aiwanger wurde 55 Jahre alt. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, und die Behörden haben dazu noch keine Angaben gemacht.

Aiwanger sollte an diesem Tag die Eröffnung des Berliner Büros der Freien Wähler begleiten und dort sprechen. Den Termin sagte er nach Angaben der Partei aus gesundheitlichen Gründen ab. Später war er nicht mehr erreichbar, woraufhin er im Hotelzimmer leblos aufgefunden wurde. Zur Klärung der Todesursache wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann. Ein solches Verfahren wird bei unklaren Todesfällen routinemäßig eingeleitet, um die Umstände zweifelsfrei zu klären.

Aiwanger war seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags. Seit 2018 gehörte er als stellvertretender Ministerpräsident der Staatsregierung an, die er gemeinsam mit der CSU bildete. Die Koalition stand 2023 nach der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt aus seiner Schulzeit kurz vor dem Aus. Bei der anschließenden Landtagswahl erreichten die Freien Wähler mit 15,8 Prozent ein Rekordergebnis. Aiwanger galt als prägende Figur seiner Partei, bekannt für seinen bayerischen Dialekt, seine frei gehaltenen Reden und einen populistischen Stil, mit dem er sich in der politischen Auseinandersetzung deutlich von vielen Konkurrenten abhob.

Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Hoffmann, würdigte Aiwanger als prägenden bayerischen Politiker und bezeichnete ihn als Vollblutpolitiker. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einer Tragödie. Auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst übermittelten ihr Beileid. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag, Florian Streibl, trauerte um den Parteichef, mit dem er die politische Arbeit der Partei in Bayern eng verbunden hatte.

Aiwanger hinterlässt zwei Kinder. Zu seinem Privatleben war bekannt, dass er eine Beziehung zu einer Regensburger Landrätin unterhielt. Weitere Angaben zu seinem persönlichen Umfeld oder zu den Umständen seines Todes wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Freien Wähler stehen nun vor der Aufgabe, die Führung der Partei auf Bundes- und Landesebene neu zu ordnen, während die Ermittlungen andauern.

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