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Gericht ordnet vorläufiges Insolenzverfahren für Galeria an

Das Amtsgericht Düsseldorf hat das vorläufige Insolvenzverfahren für die Warenhauskette Galeria eröffnet und Rechtsanwalt Frank Kebekus zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für das Unternehmen ist es der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Die 83 Filialen sollen vorerst weiterlaufen, doch die rund 12.000 Beschäftigten bangen um ihre Jobs und möglicherweise um ihr Insolvenzgeld.

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Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Warenhauskette Galeria steckt erneut in einer schweren finanziellen Krise. Das Amtsgericht Düsseldorf hat das vorläufige Insolvenzverfahren für das Unternehmen angeordnet. Das geht aus einer Mitteilung des Gerichts auf dem Portal hervor. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Frank Kebekus bestellt. Laut Gerichtsbeschluss (Az.: 502 IN 258/26) ist er nun befugt, Bankguthaben und sonstige Forderungen von Galeria einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen.

Für das Unternehmen ist es bereits der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Die Galeria S.à r.l. & Co. KG hatte am Freitag beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen. Ob und welche Standorte schließen müssen, ist derzeit offen. Die rund 12.000 Beschäftigten müssen nun um ihre Arbeitsplätze bangen.

Unklar ist auch, ob die Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten. Das Amtsgericht Essen hat die Planüberwachung für Galeria nach dem letzten Insolvenzverfahren bislang nicht aufgehoben. Im Juni hatte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit erklärt: «Befindet sich ein Unternehmen weiterhin in der Planüberwachung, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass nicht erneut Insolvenzgeld gezahlt werden kann.» Die Zahlungsunfähigkeit des ursprünglichen Insolvenzfalles dürfe nicht mehr fortbestehen. Bei jeder Prüfung müsse jedoch die konkrete Situation individuell betrachtet werden.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus ist mit dem Unternehmen bereits vertraut. Er begleitete als Sachwalter schon die Insolvenzverfahren für den Konzern in den Jahren 2020 und 2022. Vor gut zweieinhalb Jahren hatte das Unternehmen, damals noch unter dem Namen Galeria Karstadt Kaufhof, den bislang letzten Insolvenzantrag gestellt. Vorausgegangen war die Schieflage des damaligen Mutterkonzerns Signa. Im Zuge jener Insolvenz mussten neun der damals 92 Warenhäuser schließen.

Seit Sommer 2024 gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Die traditionsreichen Namen Kaufhof und Karstadt verschwanden damals aus dem Firmennamen. Nun steht das Unternehmen erneut vor einer ungewissen Zukunft. Während der Geschäftsbetrieb in den Filialen zunächst weiterläuft, hängt über den Beschäftigten das Damoklesschwert möglicher Schließungen und eines ungewissen Insolvenzgeldes. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie es für die Warenhauskette und ihre Mitarbeiter weitergeht.

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