Lionel Messi ist von der Major League Soccer (MLS) mit einer Geldstrafe belegt worden, nachdem er in einem Spiel gegen die Philadelphia Union einen Gegenspieler geschlagen hatte. Der 39-jährige Stürmer von Inter Miami ließ sich am Mittwoch im Spiel gegen Philadelphia Union zu einer Tätlichkeit gegen Mittelfeldspieler Quinn Sullivan hinreißen. Messi traf Sullivan dabei am Hinterkopf.
Der Vorfall ereignete sich im Subaru Park, als Messi sichtlich verärgert reagierte, nachdem er den Ball gespielt hatte und kurz darauf von Sullivan mit dem Ellbogen getroffen worden war. Der Schiedsrichter griff ein, bevor die Situation weiter eskalieren konnte. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden.
Die genaue Höhe der Geldstrafe wurde von der Liga nicht bekannt gegeben. Solche Strafen sind in der MLS üblich, wenn Spieler nach Ansicht der Disziplinarabteilung über das erlaubte Maß hinausgehen. Messi, der seit seinem Wechsel zu Inter Miami im Jahr 2023 für Schlagzeilen in der nordamerikanischen Liga sorgt, stand in der Vergangenheit selten im Mittelpunkt von Disziplinarverfahren.
Der Argentinier, der im Sommer 2026 an der Weltmeisterschaft teilgenommen hat, ist weiterhin der mit Abstand bekannteste Spieler der MLS. Sein Engagement in den Vereinigten Staaten hat der Liga zu neuer internationaler Aufmerksamkeit verholfen. Inter Miami kämpft in der laufenden Saison um die Playoff-Plätze, und Messi ist als Kapitän und Führungsspieler von zentraler Bedeutung für das Team.
Die Partie gegen Philadelphia war von intensiven Zweikämpfen geprägt. Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel, das letztlich keinen Sieger fand. Für Inter Miami war es ein weiterer Punktgewinn im Rennen um die oberen Tabellenplätze der Eastern Conference. Philadelphia Union hingegen bleibt im Mittelfeld der Tabelle und sucht weiterhin nach Konstanz.
Die Geldstrafe gegen Messi ist die erste derartige Disziplinarmaßnahme gegen den Weltmeister in seiner Zeit in der MLS. Die Liga verfolgt eine strikte Linie bei unsportlichem Verhalten, auch wenn prominente Spieler betroffen sind. Messi selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall. Sein Klub Inter Miami hat ebenfalls keine Stellungnahme abgegeben.
Für Messi geht es bereits am Wochenende weiter, wenn Inter Miami in der MLS erneut gefordert ist. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Martino muss dabei auf ihren Star hoffen, der trotz der Geldstrafe spielberechtigt bleibt. Eine Sperre wurde von der Disziplinarkommission nicht ausgesprochen.