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Kanadischer Abgeordneter fordert Staatshilfe für Rückkauf von BioWare

Der kanadische Abgeordnete Don Davies unterstützt eine Petition, die die Regierung auffordert, den Rückkauf des Entwicklerstudios BioWare von Electronic Arts zu finanzieren und das geistige Eigentum zu sichern.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der kanadische Bundestagsabgeordnete Don Davies unterstützt eine Petition, die die Bundesregierung auffordert, dem Spielestudio BioWare beim Rückkauf von Electronic Arts zu helfen. Das Studio gehört seit 2007 zu EA, das es im Rahmen einer größeren Übernahme erworben hatte. Die Petition verlangt außerdem, das geistige Eigentum des Studios zu sichern und kanadische Unternehmen besser vor der Kontrolle durch ausländische Konzerne zu schützen.

Die Petition mit der Nummer e-7898 wurde von Brendan Routh aus Burnaby in British Columbia gestartet. Damit sie im Unterhaus behandelt werden kann, braucht sie 500 Unterschriften. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten rund 2.861 Menschen unterschrieben. Parallel läuft eine Petition von Fans auf, die nach Angaben der Berichte nahe an 300.000 Unterschriften heranreicht. Die Zahlen zeigen, wie stark die Anteilnahme an dem Studio ist, dessen Spiele eine große Fangemeinde haben.

Auslöser ist die Schließung von BioWare durch EA etwa zwei Wochen vor dem Bericht. Davies kritisiert den Konzern scharf. Nach seiner Darstellung überlastet EA seine Beschäftigten und macht die Entwickler für schwache Verkaufszahlen verantwortlich. Davies argumentiert, dass die Belegschaft des Studios als Erste die Chance erhalten solle, das Studio zurückzukaufen. Die Forderung knüpft an die Frage an, wer über Arbeitsplätze und kreative Projekte in der Games-Branche entscheidet, wenn große Konzerne Studios übernehmen und wieder abstoßen.

Schon zuvor hatte der Abgeordnete Avi Lewis staatliche Unterstützung für eine Unabhängigkeit von BioWare ins Spiel gebracht. Damit steht der Vorstoss nicht allein: Aus dem Parlament kommen mehrere Signale, dass die Politik das Schicksal des Studios im Blick hat. Eine Zusage zu konkreter Förderung oder Finanzierung ist bislang jedoch nicht bekannt, und es ist unklar, ob die Regierung nach der Vorlage der Petition überhaupt handelt.

EA hat zudem nicht bestätigt, einem Verkauf zuzustimmen. Ein Rückkauf wäre damit nur möglich, wenn der Konzern bereit ist, das Studio abzugeben. Ob der Vorstoss aus Ottawa über eine politische Forderung hinaus konkrete Folgen haben kann, bleibt deshalb offen.

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