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Huthi-Miliz greift erneut saudische Flughäfen an

Nach dem schwersten Angriff auf den Flughafen Riad mit zwölf Toten setzt die Huthi-Miliz ihre Attacken auf Saudi-Arabien fort. Getroffen wurden auch eine Gasanlage und eine Ölraffinerie. Die R4-Gruppe verurteilt die Angriffe als gefährliche Eskalation.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Huthi-Miliz hat nach dem bislang schwersten Angriff auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad ihre Attacken auf Saudi-Arabien fortgesetzt. Wie die saudische Luftfahrtbehörde mitteilte, wurde am Abend der King-Fahd-Flughafen in Dammam beschossen und beschädigt. Zudem gab es einen erneuten Angriff auf den Flughafen King Chalid, bei dem Menschen verletzt wurden. Der Angriff auf Riad mit zwölf Toten markiert eine neue Eskalationsstufe in dem seit über zehn Jahren andauernden Konflikt.

Die Miliz erklärte, sie habe innerhalb von 24 Stunden vier Angriffe in Saudi-Arabien ausgeführt – mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Ziele waren neben den beiden Flughäfen eine Gasanlage sowie eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Saudi-Arabien habe seinerseits in diesem Zeitraum mehr als 120 Luftangriffe auf die Hauptstadt Sanaa und weitere Provinzen geflogen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Huthi, die weite Gebiete im Nordjemen kontrollieren, hatten zuvor mit neuen Attacken gedroht. Saudische Flughäfen und der saudische Luftraum seien «legitime Ziele», mit Ausnahme der für Muslime heiligen Stätten Mekka und Medina. Die verbündeten Staaten der sogenannten R4-Gruppe – die Türkei, Ägypten, Pakistan und das Königreich Saudi-Arabien – verurteilten die Angriffe gemeinsam als «eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht». Es handele sich um eine «gefährliche Eskalation», die unter keinem Vorwand gerechtfertigt oder hingenommen werden könne.

Saudi-Arabien kämpft mit Verbündeten seit mehr als zehn Jahren im Jemen gegen die schiitischen Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Dieser Bürgerkrieg, bei dem von Hunderttausenden Toten durch direkte und indirekte Kriegsfolgen ausgegangen wird, ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt. Auch die USA – einer der wichtigsten Verbündeten Saudi-Arabiens – könnten wie schon 2024 und 2025 neue Militärschläge im Jemen beginnen.

Videos zeigen Rauch, Chaos und Panik: Reisende flohen nach dem tödlichen Angriff auf den Flughafen Riad durch zerstörte Hallen. Saudi-Arabien wird beim Krieg in der Region immer mehr zur Front. Die jüngsten Angriffe auf zivile Infrastruktur und Industrieanlagen verdeutlichen, dass der Konflikt längst über den Jemen hinausreicht und die Sicherheit des gesamten Golfraums betrifft.

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