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Trump fordert neuen Präsidenten in der Ukraine

US-Präsident Trump verlangt einen Führungswechsel in Kiew und bezeichnet Selenskyj als Verhandlungsblockierer. Die Bundesregierung hält trotz Trumps Diesel-Bestellung in Russland an den Sanktionen fest. Bei russischen Angriffen auf Saporischschja sterben mindestens sieben Menschen, während die Ukraine ein Ölterminal in Rostow trifft.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat das Ende der Präsidentschaft von Wolodymyr Selenskyj gefordert und der Ukraine nahegelegt, einen neuen Staatschef zu wählen. Vor Reportern im Weißen Haus sagte Trump, Selenskyj hätte viele Deals abschließen können, tue dies aber «aus irgendeinem Grund nie». «Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt», so Trump. Zuvor hatte Selenskyj ein von Trump mit Russland vereinbartes Diesel-Abkommen als «schwach» kritisiert. Trump wiederum hatte die Ukraine in der Vergangenheit aufgefordert, die russische Treibstoffinfrastruktur nicht anzugreifen, weil dies die Spritpreise in den USA in die Höhe treibe.

Die Bundesregierung betonte unterdessen, dass sie trotz der Diesel-Bestellung Trumps in Russland an den Sanktionen gegen Moskau festhalten will. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Samstag in Berlin, die Haltung der Bundesregierung und der europäischen Partner sei eindeutig: Man halte an den Sanktionsbeschlüssen fest und arbeite gemeinsam an weiteren Strafmaßnahmen. Trumps Entscheidung nehme man «zur Kenntnis». Die Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf bleibe ungebrochen, auch die diplomatische Arbeit an einer Friedenslösung werde fortgesetzt.

Bei russischen Angriffen im Südosten der Ukraine sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Nach Angaben des Militärgouverneurs der Region Saporischschja, Mychajlo Semikin, wurde die Gebietshauptstadt an mehreren Stellen getroffen. Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, zudem gebe es zehn Verletzte. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Die Ukraine griff ihrerseits das südrussische Gebiet Rostow an. Auf der Nasa-Webseite Firms, die weltweit Brandherde erfasst, waren mehrere Feuer im Bereich eines erdölverarbeitenden Betriebs zu sehen. Der Gouverneur der Region, Juri Sljussar, berichtete von Bränden und Schäden an Wohnhäusern sowie einer beschädigten Eisenbahnbrücke. Sechs Menschen benötigten ärztliche Hilfe. Das russische Verteidigungsministerium gab an, in der Nacht 560 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der annektierten Krim abgewehrt zu haben. In Rostow nahe der Grenze zur Ukraine brennt ein Ölterminal des Erdölverarbeitungswerks Nowoschachtinsk, das der Annahme, Lagerung und Umladung von Erdölprodukten auf Fluss- und Seeschiffe dient.

Unterdessen bereiten die USA, die Ukraine und europäische Partner einem Insider zufolge einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges vor, der noch vor dem Winter vorgelegt werden soll. Unterhändler berieten am Freitag sechs Stunden lang in Miami. An den Gesprächen nahmen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato teil. Diskutiert wurden ein Nachkriegspaket mit Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine, ein Wirtschaftsplan für das Land und ein Weg zu einem EU-Beitritt Kiews. Auch über «einige Ideen» zu Gebietsfragen wurde gesprochen, ohne dass Details genannt wurden.

Der Kreml teilte mit, dass US-Präsident Trump und seine Frau Melania dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Geburtstag gratuliert haben. Trump habe Putin während eines Telefonats Erfolg und Wohlbefinden gewünscht und Grüße seiner Frau übermittelt, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow. Putin habe sich bedankt. Das Telefonat – laut Kreml das sechste in diesem Jahr – sei positiv verlaufen; weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen. Putin hatte am Mittwoch seinen 74. Geburtstag gefeiert. In dem Gespräch wies Putin der Ukraine die Schuld für den Stillstand bei den trilateralen Friedensverhandlungen zu. Kiew habe die Gespräche durch Drohnenangriffe auf Moskau während der russischen Parlamentswahl im vergangenen Monat untergraben. «Mit dem massiven Drohnenangriff auf Moskau, andere Städte und Wahllokale am Hauptwahltag hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichtegemacht», sagte Putin laut Uschakow. Man werde nun prüfen, wann die Dreiergespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine wieder aufgenommen werden könnten. Bislang beharrt Russland darauf, dass Selenskyj zu Verhandlungen nach Moskau kommen soll, was dieser ablehnt.

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