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Trump benennt Lake Ontario in „Lake America“ um

Im Zollstreit mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump den Grenzsee Lake Ontario per Verfügung in „Lake America“ umbenannt. Kanadas Premierminister Mark Carney kündigte an, den alten Namen beizubehalten. Die Umbenennung ist Teil einer Reihe symbolischer Akte Trumps.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Im andauernden Zollstreit mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump den Grenzsee Lake Ontario in „Lake America“ umbenannt. Der 80-Jährige unterschrieb im Oval Office vor laufenden Kameras eine entsprechende Verfügung, die sofort in Kraft treten sollte. Die US-Regierung betonte, dass der größte Teil des Seevolumens in den Vereinigten Staaten liege, ebenso die tiefsten Stellen. Mit dem Namen solle zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich um einen amerikanischen See handele.

Kanadas Premierminister Mark Carney konterte noch am selben Tag: Der See werde immer Lake Ontario heißen. „Die Realität ist, dass der See Lake Ontario heißt – früher, jetzt und für immer“, schrieb er auf der Plattform X. Der Name sei über 400 Jahre alt und älter als sowohl die Konföderation Kanadas als auch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika.

Trump hatte die Umbenennung vor Tagen ins Spiel gebracht und dies mit einem wirtschaftlichen Aspekt verknüpft. „Die Vereinigten Staaten erwägen ernsthaft, den Lake Ontario in ‚Lake America‘ umzubenennen, da wir nicht mehr damit rechnen, nennenswerte Geschäfte mit Ontario zu tätigen“, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Ontario ist Kanadas bevölkerungsreichste Provinz und wirtschaftlich eng mit den USA verflochten. Seit dem Scheitern der Handelsgespräche zwischen Washington und Ottawa Ende vergangener Woche hat sich der Streit zwischen den Nachbarländern deutlich verschärft.

Lake Ontario ist einer der sogenannten fünf Großen Seen, von denen drei weitere sowohl an die USA als auch an Kanada grenzen. Mit der Verfügung Trumps wird die offizielle US-Datenbank für geografische Orte und Namen angewiesen, den Namen zu ändern. Ob der See künftig mehrere Namen haben wird, ist offen, da die kanadische Regierung sich kaum an die US-Anordnung halten dürfte.

Trump nutzt Umbenennungen in seiner zweiten Amtszeit häufiger als Mittel der Machtdemonstration. Bereits zuvor hatte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ umbenennen lassen. Bei der Unterzeichnung der Verfügung sinnierte er laut über weitere Namensänderungen: „Wir haben einen Golf und einen See. Jetzt fehlt uns nur noch ein Ozean. Vielleicht werden wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern müssen.“ Neben seinem Schreibtisch im Oval Office war eine große Karte aufgestellt, die die Grenzseenlandschaft abbildet, mit der Überschrift „Die Großen Seen noch großartiger machen“ – eine Anlehnung an Trumps Leitspruch „Make America Great Again“.

Reuben Rose-Redwood, Professor für Geografie an der University of Victoria, nannte Trumps Vorgehen „reine Provokation“, die darauf abziele, „die Wut der Kanadier zu schüren und gleichzeitig die Amerikaner davon abzulenken, dass Trump bei den Handelsverhandlungen mit Kanada den Bogen überspannt hat“, sagte er dem Magazin „Newsweek“. Das Weiße Haus hatte zudem auf seinem offiziellen X-Account ein Bild gepostet, das einen Adler – ein Symbol für Amerika – im Kampf mit einer Gans zeigt, die als inoffizielles Symbol für Kanada gilt.

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