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Trumps «Superintelligenz»-Vorstoß löst Ansturm auf slowenische Domains aus

Nach Trumps Ankündigung, Künstliche Intelligenz künftig «Superintelligenz» zu nennen, verzeichnen slowenische.si-Domains einen massiven Anstieg der Registrierungen. Die zuständige Behörde meldet Tausende neuer Anträge pro Tag und warnt vor Spekulation und Cybercrime.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Künstliche Intelligenz künftig als «Superintelligenz» zu bezeichnen, hat unerwartete Folgen für Slowenien: Die Nachfrage nach der Länderdomain.si ist sprunghaft angestiegen. Wie die zuständige slowenische Registrierungsstelle register.si mitteilt, gehen seit Trumps Äußerung täglich rund 3.700 neue Domain-Anmeldungen ein. Zum Vergleich: Im gesamten Monat August waren es lediglich 3.500 Registrierungen. Die Gesamtzahl der.si-Adressen stieg dadurch auf über 220.000.

Trump hatte vor gut einer Woche bei der UN-Vollversammlung in New York erklärt, der Begriff «Künstliche Intelligenz» beziehungsweise die englische Abkürzung AI sei unpassend, weil sie die Technologie «fake» erscheinen lasse. Stattdessen wolle er weltweit den Begriff «Superintelligenz» einführen, kurz SI. Die US-Regierung werde den neuen Begriff künftig offiziell verwenden, so Trump. Das Kürzel SI entspricht zufällig der offiziellen Länderendung Sloweniens – dem Geburtsland von First Lady Melania Trump.

Die slowenische Domainverwaltung führt den Anstieg ausdrücklich auf Trumps Äußerung zurück. «Trotz der stark gestiegenen Anzahl von Anfragen an alle Registersysteme laufen alle Dienste reibungslos», teilte register.si mit. Man werde die Entwicklung sorgfältig überwachen und gegebenenfalls individuelle Maßnahmen ergreifen, um den Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Spekulationen über angebliche Millionengewinne wies die Behörde zurück. Zugleich empfahl sie Inhabern von Marken, Slogans und Unternehmen, die noch keine.si-Domain besitzen, diese so bald wie möglich zu registrieren.

Neben seriösen Unternehmen mischen offenbar auch Spekulanten kräftig mit. Das IT-Sicherheitsunternehmen Netcraft stellte fest, dass der erste Registrierungsschub bereits vor Trumps UN-Auftritt einsetzte – ausgelöst durch eine Umfrage auf seiner Plattform Truth Social am 19. September. Mehr als 50 Prozent der damals über die Plattform Dynadot gekauften.si-Domains landeten direkt im Weiterverkauf. Der Grund liegt auf der Hand: Eine.si-Domain kostet rund elf Dollar pro Jahr – deutlich weniger als die etwa 180 Dollar für eine.ai-Domain.

Netcraft warnt in diesem Zusammenhang vor einer wachsenden Cybercrime-Gefahr. Da der Buchstabe «s» auf der Tastatur direkt neben «a» liegt, könnten.si-Domains leicht als Tippfehler-Fallen für.ai-Adressen missbraucht werden. Nutzer, die eigentlich eine.ai-Seite ansteuern wollen, könnten versehentlich auf einer betrügerischen.si-Seite landen. Die slowenische Registrierungsstelle betont zwar, dass die technische Infrastruktur stabil bleibe, doch die Sicherheitsrisiken durch die plötzliche Popularität der Endung sind damit nicht ausgeräumt.

Der Vorfall zeigt, wie stark politische Äußerungen aus Washington den internationalen Domainmarkt beeinflussen können. Innerhalb weniger Tage verwandelte sich eine unscheinbare Länderendung in ein Spekulationsobjekt. Ob die Nachfrage nachhaltig hoch bleibt, hängt auch davon ab, ob sich Trumps Begriff «Superintelligenz» tatsächlich durchsetzt. Für Slowenien bedeutet der unerwartete Ansturm zunächst vor allem eines: mehr Arbeit für die Registrierungsstelle und eine wachsende Verantwortung für die Sicherheit des.si-Namensraums.

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