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Ukraine greift russische Ölraffinerie an und bittet Partner um 27 Milliarden Dollar

Bei nächtlichen Angriffen in der Ukraine und Russland gibt es Tote und Verletzte. Präsident Selenskyj bestätigt ukrainische Drohnenangriffe auf eine Raffinerie in Krasnodar und eine Rüstungsfabrik in Rostow. Die Ukraine fordert zusätzliche 27 Milliarden Dollar von ihren Partnern. Putin zweifelt an einer Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Bei nächtlichen Angriffen in der Ukraine und in Russland sind erneut Menschen getötet und verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am Samstag ukrainische Drohnenangriffe auf die Raffinerie von Ilski im südrussischen Gebiet Krasnodar sowie auf eine Rüstungsfabrik im Gebiet Rostow. In der Großstadt Saporischschja seien durch russische Luftangriffe zwei Menschen getötet worden, erklärte Selenskyj in sozialen Netzwerken. Landesweit habe es 14 Verletzte gegeben.

Die russischen Angriffe richteten sich nach Angaben des Präsidenten auch gegen die Hauptstadt Kiew sowie die Gebiete Odessa, Sumy, Charkiw, Poltawa, Mykolajiw und Winnyzja. Bereits am Freitag waren bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew sieben Menschen getötet und 59 verletzt worden. Selenskyj mahnte angesichts der anhaltenden Angriffe: «Es ist wichtig, dass unsere Partner nicht vergessen: Russland eskaliert jeden Tag.» Deshalb seien härtere Sanktionen der USA und der EU erforderlich.

Die Ukraine hat ihre internationalen Partner unterdessen um weitere 27 Milliarden Dollar Unterstützung gebeten. Die zusätzlichen Mittel sollen offenbar dazu beitragen, den militärischen und wirtschaftlichen Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich bei einem Auftritt in St. Petersburg skeptisch über eine Wiederaufnahme der Verhandlungen für ein Kriegsende. Er drohte mit noch härteren Schlägen gegen die Ukraine und stellte dies als Reaktion auf einen großen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau am Tag der russischen Parlamentswahl dar.

Der Angriff auf die Raffinerie von Ilski ist Teil einer Reihe ukrainischer Drohnenoperationen gegen russische Infrastruktur- und Rüstungsziele. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion. Die jüngsten Angriffe zeigen, dass beide Seiten ihre militärischen Operationen intensivieren, während diplomatische Bemühungen um eine Beendigung des Krieges stocken.

Die anhaltenden Kämpfe und die gegenseitigen Angriffe verdeutlichen die festgefahrene Lage. Während die Ukraine auf verstärkte westliche Unterstützung setzt, signalisiert Russland mit Putins Äußerungen keine Bereitschaft zu Zugeständnissen. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, auf die Eskalation zu reagieren, ohne selbst tiefer in den Konflikt hineingezogen zu werden.

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