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Trump empfängt Xi: KI-Rivalität prägt Gipfel in Washington

Donald Trump empfängt Xi Jinping mit großem diplomatischem Aufwand auf der Joint Base Andrews. Hinter der Inszenierung steht der erbitterte Wettlauf um Künstliche Intelligenz und Halbleiter – ein Fehler eines US-KI-Systems hätte beinahe eine militärische Konfrontation ausgelöst.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Donald Trump hat Chinas Staatschef Xi Jinping zu einem Staatsbesuch in Washington empfangen. Der US-Präsident holte Xi persönlich am Flughafen auf der Joint Base Andrews ab – eine protokollarische Geste, die seit dem Empfang von Premierminister Harold Macmillan durch John F. Kennedy im Jahr 1962 kein US-Präsident mehr einem ausländischen Regierungschef zuteilwerden ließ. Geplant sind ein Ehrenspalier, 21 Salutschüsse und ein formeller Empfang auf dem Rasen vor dem Weißen Haus. Wochenlang hatte das Weiße Haus die Details mit der chinesischen Regierung abgestimmt.

Für Xi sind solche Gesten von großer Bedeutung. Er wünschte sich den höchsten Rang diplomatischer Inszenierung, nachdem er Trump im Mai in Peking empfangen hatte. Beide Staatschefs haben ein Interesse daran, dass das Treffen vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit gut aussieht. Doch jenseits des roten Teppichs liegt die eigentliche Schwierigkeit: die Rivalität um Künstliche Intelligenz, Halbleiter und andere Schlüsseltechnologien.

In seiner Rede vor den Vereinten Nationen am Dienstag in New York hatte Trump behauptet, die USA führten bei Künstlicher Intelligenz weit vor China. Pekings Diplomaten verfolgten die Worte mit versteinerten Mienen. Tatsächlich schrumpft der Vorsprung der USA stetig. In China ist man sich der eigenen Stärke auf diesem Gebiet bewusst. Längst geht es nicht mehr nur um Handelsfragen, sondern um die Frage, wer im Rennen um die wohl mächtigste Waffe der Gegenwart die Nase vorn hat.

Wie gefährlich diese Rivalität werden kann, zeigte sich kürzlich: Ein Fehler eines KI-Systems auf amerikanischer Seite hätte beinahe eine direkte militärische Konfrontation zwischen den USA und China ausgelöst. Ein US-Geheimdienstbericht kam demnach zu dem Schluss, ein chinesisches Schiff im Nahen Osten transportiere Komponenten für ein Nuklearwaffenprogramm. Das Militär bereitete eine Operation vor, um das Schiff abzufangen und möglicherweise zu entern. Militärflugzeuge waren bereits in der Luft, als auffiel, dass die Grundlage für den Bericht mithilfe eines KI-Chatbots erstellt worden war. Die Fracht war falsch identifiziert worden. Die Operation wurde abgebrochen.

Das Beispiel zeigt, welche sicherheitspolitischen Folgen Fehler dieser Systeme haben können. Deshalb steht die Technologie ganz oben auf der Tagesordnung des Gipfels. Der US-Regierung ist inzwischen klar, was in diesem Rennen auf dem Spiel steht. Doch wie lässt sich Chinas Einfluss auf diesem Gebiet eindämmen? Bei Exportkontrollen für moderne Chips, die für Künstliche Intelligenz benötigt werden, hatte Washington zuletzt Abstand von weitergehenden Maßnahmen genommen. Die Sorge im Weißen Haus: Ein neuer Schlag gegen China könnte nicht nur eine Verständigung zwischen Trump und Xi gefährden, sondern auch die amerikanische Wirtschaft treffen.

Bereits eine unangenehme Lektion hatte China den USA bei den Seltenen Erden erteilt. Trump wollte China mit massiven Zöllen unter Druck setzen, doch Xi konterte mit einem vorläufigen Ausfuhrstopp – und traf damit einen wunden Punkt der amerikanischen Tech-Industrie. Diese Auseinandersetzung verdeutlichte, wie hochbrisant die Machtfragen sind. Für die beiden nuklearen Supermächte gibt es bei der Kontrolle von KI kaum einen Ausweg aus dem Dilemma: Einerseits wollen beide eine Eskalation verhindern, andererseits liegen ihre Interessen weit auseinander. Die USA wollen ihre technologische Abhängigkeit von China begrenzen, Peking will den amerikanischen Einfluss zurückdrängen und die eigene Macht sichern. Der Gipfel in Washington wird zeigen, ob hinter den Bildern der Freundschaft ein tragfähiger Kompromiss entsteht.

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