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Russische Angriffe töten mindestens vier Menschen in der Ukraine

Bei russischen Angriffen auf mehrere Regionen der Ukraine sind mindestens vier Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Präsident Selenskyj warnt vor einem neuen massiven Angriff und signalisiert Bereitschaft zu einem Energie-Waffenstillstand.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Bei russischen Angriffen auf mehrere Regionen der Ukraine sind mindestens vier Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Wie der Bürgermeister der Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, mitteilte, erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen. Zuvor hatte er von mindestens acht Verletzten und Schäden in mehreren Stadtteilen gesprochen. Unter anderem schlug eine Drohne in eine Tankstelle ein.

Auch die Stadt Sumy im Nordosten des Landes wurde erneut attackiert. Nach Angaben des Militärgouverneurs Oleh Hryhorow gab es Einschläge an vier Orten, darunter eine Wohngegend und zivile Infrastruktur. Ein Mensch wurde verletzt. In Charkiw im Osten der Ukraine kam nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow am Abend ein Mensch ums Leben, weitere wurden verletzt. In der Stadt Isjum im Gebiet Charkiw wurden bei Attacken acht Menschen verletzt; infolge des Beschusses kam es in mehreren Stadtteilen zu Stromausfällen. Im südostukrainischen Gebiet Saporischschja wurde nach Angaben von Militärgouverneur Mychajlo Semikin ein Mensch in der Siedlung Kuschuhum getötet. Zwei weitere wurden bei einem Einschlag in ein Einkaufszentrum in Saporischschja verletzt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte unterdessen vor einem neuen russischen Großangriff. «Es gibt jetzt Geheimdienstinformationen, dass Russland einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereitet», schrieb Selenskyj auf Telegram. Die Ukraine stehe in ständigem Austausch mit ihren Verbündeten, um neue Flugabwehrsysteme zu sichern.

Selenskyj bekräftigte zudem die Bereitschaft seines Landes zu einem Ende der Angriffe auf russische Energieanlagen, falls Moskau einer entsprechenden Zusage hinsichtlich der ukrainischen Energieinfrastruktur zustimme. «Wir sind zu jeder Art von Energie-Waffenstillstand bereit», sagte er am Dienstag vor Journalisten am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Er kenne die Haltung Moskaus zu dieser Frage nicht und hoffe, dass die USA einen Weg finden würden, die russische Seite «zu irgendeiner Form von Verhandlungen zu bewegen». Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Vollversammlung bezeichnete Selenskyj später als «positiv und produktiv». Er erklärte, sowohl die USA als auch die Ukraine wollten, dass dieser sinnlose russische Krieg vor dem Winter ende. Mit Trump habe er über Deeskalationsmaßnahmen gesprochen, die den Weg für die Diplomatie ebnen könnten.

Unterdessen trifft US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch in New York seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Das teilte das US-Außenministerium mit. Rubio hatte der Ukraine zuvor vorgeworfen, bei Angriffen auf Russlands Ölindustrie auch Schiffe und Ölladungen mit Verbindung zu den USA getroffen zu haben. In den vergangenen Monaten habe es mehrere Fälle gegeben, sagte Rubio dem US-Fernsehsender Fox News. «Vielleicht nicht absichtlich, aber trotzdem von der Ukraine getroffen. Und das muss angesprochen werden. Wir können das nicht zulassen», so der US-Außenminister. Details nannte er nicht. Hintergrund dürfte sein, dass über den russischen Hafen Noworossijsk am Schwarzen Meer nicht nur Öl aus Russland, sondern auch aus Kasachstan exportiert wird. Das kasachische Öl erreicht den Hafen über die Kaspi-Pipeline CPC, an der der US-Ölkonzern Chevron beteiligt ist.

Die EU hat nach langem Ringen wegen einer drohenden Totalblockade von Russland-Sanktionen durch einzelne Mitgliedstaaten ihre Strafmaßnahmen gegen die beiden russischen Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufgehoben. Das teilte ein EU-Diplomat mit. Gleichzeitig beschlossen die EU-Staaten die Verlängerung der Sanktionen gegen rund 3.000 andere Personen, Einrichtungen und Unternehmen um 36 Monate, bis zum 22. September 2029. Damit dürfte Ruhe in die bislang jedes halbe Jahr wiederkehrende Debatte um die Verlängerung bestehender Sanktionen einkehren. Die Zeit drängte, denn ohne die Akzeptanz aller Mitgliedsländer wären die Sanktionen in der Nacht zum Mittwoch ausgelaufen. Allen gelisteten Akteuren wird vorgeworfen, Russlands Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen oder von der Politik des Kremls zu profitieren. Die Streichung der Strafmaßnahmen gegen Usmanow und den aus der Ukraine stammenden Fridman bezeichnete Kiew als «beschämend und nicht zu rechtfertigen». «Moskau feiert, weil es erreicht hat, was es wollte: ein Gefühl der Straffreiheit, die Demütigung der EU und Uneinigkeit unter den Europäern», schrieb Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X. Er forderte alle EU-Mitglieder auf, nun eigene nationale Sanktionen gegen die beiden Russen zu verhängen.

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