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Kreml stellt Dreiertreffen mit USA und Ukraine in Aussicht

Russland signalisiert Bereitschaft zu einem baldigen Dreiertreffen mit den USA und der Ukraine. Kremlsprecher Peskow nennt jedoch keine Details. Unterdessen setzt Russland seine Angriffe fort, und die neue Duma rückt näher an den Krieg.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der Kreml hat die Möglichkeit eines baldigen Dreiertreffens zwischen Russland, den USA und der Ukraine ins Spiel gebracht. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, ein solches Treffen könne stattfinden, ohne Einzelheiten zu nennen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor erklärt, ein solches Treffen auf technischer Ebene sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten denkbar.

Peskow teilte zudem mit, dass der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew Gespräche in den USA geführt habe. Dabei habe es vorwiegend um wirtschaftliche Themen gegangen. Nach Angaben einer mit dem Vorgang vertrauten Person traf Dmitrijew am 24. September mit den US-Vertretern Steve Witkoff und Jared Kushner zusammen. Über konkrete Ergebnisse der Gespräche ist bislang nichts bekannt.

Unterdessen gehen die Kämpfe und Angriffe auf die Ukraine unvermindert weiter. In Kiew wurde nach ukrainischen Polizeiangaben am Morgen ein Hochhaus von einer russischen Kampfdrohne getroffen. Ein 14-jähriger Junge kam ums Leben, mindestens sieben weitere Bewohner des Wohnblocks wurden verletzt. Präsident Selenskyj bestätigte die Angaben. Ein Reporter berichtete, über dem Zentrum sei Abwehrfeuer zu hören gewesen, dann der Flug der Drohne mit Jetantrieb und der Einschlag. Luftalarm wurde in diesem Fall erst kurz darauf ausgelöst. Die Ukraine arbeitet noch an einer wirksamen Abwehr gegen die von Russland weiterentwickelten schnellen Shahed-Drohnen mit Düsenantrieb. Nach den nächtlichen russischen Luftangriffen wurde zudem ein weiterer Toter aus Odessa gemeldet.

Die militärische Unterstützung für die Ukraine wird derweil ausgebaut. Nach Angaben von Präsident Selenskyj gewähren die USA der Ukraine die Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen. «Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber betont, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat. Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten», sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Die Produktion im eigenen Land könnte die Abhängigkeit von Lieferungen aus dem Ausland verringern und die Luftverteidigung langfristig stärken.

Im Ostseeraum haben finnische und schwedische Kampfjets nach finnischen Angaben russische Flugzeuge abgefangen. Wie die finnische Luftwaffe am Freitag mitteilte, stiegen am Donnerstag Abfangjäger der Einsatzbereitschaft Quick Reaction Alert (QRA) der beiden Nato-Länder auf, nachdem ein russischer Verband aus einem Tu-134-Transportflugzeug, MiG-31-Kampfflugzeugen und Su-30-Jets im internationalen Luftraum über dem Finnischen Meerbusen gesichtet worden war. Es war den Angaben zufolge der erste gemeinsame Abfangeinsatz beider Länder. Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson schrieb im Onlinedienst X, der Ostseeraum sei «noch nie so gefährdet», aber «auch noch nie so gut geschützt» gewesen. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 haben sich die Spannungen in der Ostsee deutlich erhöht. Schweden und Finnland gaben aufgrund des russischen Angriffskriegs ihre jahrzehntelange militärische Bündnisfreiheit auf und traten der Nato bei.

In Russland selbst zeigt sich der Einfluss des Krieges auch in der neuen Staatsduma. Das unabhängige russische Exilmedium «Meduza» hat nach der Wahl am vergangenen Wochenende die Biografien der voraussichtlich ins Parlament einziehenden Abgeordneten ausgewertet. Bei 148 von ihnen fand das Medium direkte oder indirekte Verbindungen zum Krieg. Das entspricht etwa einem Drittel der 450 Sitze. Darunter sind 54 künftige Abgeordnete mit unmittelbarer Verbindung zum Krieg, etwa Kommandeure, Militärangehörige und Ärzte. Weitere 94 hätten die Armee finanziert oder ausgerüstet, Soldaten ausgebildet, militärische Infrastruktur unterstützt oder Kriegspropaganda verbreitet. Unter den Gewählten sind zudem Personen, denen ukrainische Behörden Kriegsverbrechen vorwerfen. Die Zahl liegt deutlich über der offiziellen russischen Statistik. Nach Angaben der Vorsitzenden der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, wurden 46 Teilnehmer und Veteranen der von Moskau sogenannten «militärischen Spezialoperation» in die Duma gewählt. «Meduza» fasst den Kreis jedoch wesentlich weiter und zählt auch Abgeordnete mit nachweisbaren Verbindungen zur Finanzierung und Unterstützung des Krieges. Die Analyse basiert auf der vorläufigen Zusammensetzung der neuen Duma. Die Zahl kann sich noch ändern, wenn einzelne Gewählte ihr Mandat nicht annehmen oder andere Ämter übernehmen.

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