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Republikaner ziehen nach Wahlniederlage Lehren und stellen Trump in Frage

Nach den Zwischenwahlen verlieren die Republikaner ihre Mehrheiten in Repräsentantenhaus und Senat. Parteiinterne Debatten kreisen um die Ursachen der Niederlage, den Irankrieg und die Rolle von Präsident Donald Trump.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Republikaner haben bei den US-Zwischenwahlen ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat verloren. Innerhalb der Partei hat nun eine intensive Ursachenforschung begonnen, in deren Mittelpunkt die Frage steht, welchen Anteil Präsident Donald Trump an der Niederlage trägt. Das endgültige Ausmaß der Niederlage ist noch unklar, weil die Auszählung andauert.

Die Demokraten haben bislang 54 der 100 Senatssitze gewonnen, sieben mehr als zuvor. In Alaska und Mississippi laufen die Auszählungen noch; dort könnten zwei weitere Sitze an die Demokraten fallen. Im Repräsentantenhaus verfügen die Demokraten bereits über mehr als 240 Sitze, für eine Mehrheit sind 218 nötig. Außerdem haben sie mehrere Gouverneursposten hinzugewonnen und Senatssitze in Texas und Kansas erobert. Im Senat von Michigan gewann Abdul El-Sayed, der erste muslimische Senator der USA.

Vizepräsident JD Vance machte den Krieg gegen den Iran für die Verluste mitverantwortlich und forderte ein «ehrliches Gespräch» über die Gründe. Trump hatte den Krieg gemeinsam mit Israel begonnen; in den USA stiegen daraufhin die Benzinpreise deutlich. Trump erklärte später, Vances Darstellung sei «größtenteils» richtig. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, sprach von einer Zurückweisung des Präsidenten und des Kongresses durch die Wählerinnen und Wähler. Der Senator Ted Cruz bezeichnete das Ergebnis dagegen als «blauen Tsunami» und wies die Deutung zurück, es habe sich lediglich um eine geringe Wahlbeteiligung gehandelt.

Parteistrategen drängen Trump, seinen Kurs zu ändern und das Weiße Haus personell umzubauen. Kritisiert wird, dass sich der Präsident stark auf den Ballsaal und Renovierungsprojekte im Weißen Haus konzentriert habe, während die Wählerschaft andere Themen bewegte. Trump selbst wies das Ergebnis als keinen Schlag gegen seine Person zurück. Sein erster öffentlicher Auftritt nach der Wahl drehte sich vor allem um Bauprojekte in Washington, nicht um die Analyse der Niederlage.

Analysten sehen in den Äußerungen von Vance, DeSantis und Cruz bereits eine Positionierung für die Präsidentschaftswahl 2028. Wer nach der Niederlage die Verantwortung benennt, zeichnet damit zugleich ein Bild davon, wie die Partei ohne Trump an der Spitze aussehen könnte. Für die Demokraten bedeutet der Machtwechsel, dass sie Untersuchungen gegen die Regierung einleiten können. Ab Januar kontrollieren sie die Gesetzgebung im Repräsentantenhaus, und der Senat bestätigt künftig Regierungsmitglieder und Richter, was dem Präsidenten die Besetzung von Ämtern erschwert.

Den Verlust beider Kammern bei Zwischenwahlen gab es in den vergangenen 70 Jahren erst dreimal, was die Tragweite des Ergebnisses unterstreicht. Ob sich die Partei nach der Auszählung in allen Bundesstaaten noch weiter verschiebt, bleibt abzuwarten. Klar ist bereits, dass die Republikaner ihre Strategie für die kommenden Jahre neu bestimmen müssen, während die Demokraten die neue Machtposition nutzen wollen.

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