Lionel Messi ist von der Major League Soccer (MLS) mit einer Geldstrafe belegt worden. Der 39-jährige Stürmer von Inter Miami hatte im Spiel gegen Philadelphia Union am Mittwoch Gegenspieler Quinn Sullivan geschlagen. Der Vorfall ereignete sich im Subaru Park, die Partie endete 2:2.
Messi erwischte den Mittelfeldspieler der Philadelphia Union mit einer Ohrfeige am Hinterkopf. Der Argentinier reagierte damit offenbar auf ein vorangegangenes Ellenbogencheck von Sullivan, nachdem Messi den Ball abgespielt hatte. Der Schiedsrichter schritt ein, bevor sich die Situation weiter zuspitzen konnte.
Die genaue Höhe der Geldstrafe wurde von der MLS nicht öffentlich genannt. Solche Strafen werden in der nordamerikanischen Profiliga üblicherweise von der Ligaverwaltung festgesetzt, ohne die Summen im Detail zu kommunizieren. Eine Sperre wurde gegen Messi nicht verhängt.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Saison, in der Inter Miami erneut um die Spitzenplätze der MLS kämpft. Messi, der seit 2023 für den Klub aus Florida spielt, ist weiterhin der zentrale Spieler im Team von Trainer Gerardo Martino. Die Partie gegen Philadelphia war eines der intensiveren Duelle der laufenden Spielzeit, beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel.
Für Messi ist es nicht der erste Disziplinarfall in seiner Karriere, allerdings blieben solche Vorfälle in seiner Zeit in den USA bislang die Ausnahme. In Europa, insbesondere bei seinem langjährigen Klub FC Barcelona, war der Argentinier selten in körperliche Auseinandersetzungen verwickelt. Dass die MLS hier konsequent durchgreift, ist Teil ihrer Bemühungen, das Spielniveau und den Umgangston auf dem Platz zu wahren.
Philadelphia Union zeigte sich nach dem Spiel offiziell nicht zu dem Vorfall. Auch Messi selbst äußerte sich nicht öffentlich zu der Geldstrafe. Inter Miami steht in der Eastern Conference der MLS weiterhin aussichtsreich da, die Mannschaft hat noch mehrere Spiele in der regulären Saison vor sich.
Die Begegnung selbst war von beiden Seiten hart umkämpft. Der 2:2-Endstand spiegelt den ausgeglichenen Charakter der Partie wider. Für Messi geht es nun darum, den Fokus wieder auf den Sport zu legen und mit Inter Miami die verbleibenden Aufgaben zu meistern. Die Geldstrafe dürfte für den Weltmeister von 2022 keine sportlichen Konsequenzen haben, sie ist aber ein deutliches Signal der Liga, dass unsportliches Verhalten auch bei Superstars nicht toleriert wird.