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Die zehn teuersten LEGO-Sets 2026: Bis zu 680 US-Dollar für Sammlerstücke

LEGO hat seine Preisspirale weiter gedreht: Das günstigste Set kostet rund 10 US-Dollar, das teuerste ist hundertmal so teuer. Eine Übersicht zeigt, welche Baukästen für Erwachsene derzeit am meisten kosten – von Jabba's Sail Barge bis zur Titanic.

LEGO war nie billig, doch die Preise für hochwertige Erwachsenen-Sets haben eine neue Dimension erreicht. Das günstigste Set im Sortiment kostet rund 10 US-Dollar, das teuerste ist hundertmal so teuer. Eine aktuelle Übersicht der zehn teuersten LEGO-Sets, die im Oktober 2026 erhältlich sind, zeigt: Wer ein mehrere tausend Teile umfassendes Modell bauen und ausstellen möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Die Preisspanne der Top-10 reicht von 499,99 bis 679,99 US-Dollar. Die Gründe für die hohen Kosten liegen laut LEGO in der aufwendigen Qualitätssicherung – die Steine werden unter anderem auf Druck, Schwerkraft und Speichelbeständigkeit getestet – sowie in den Lizenzvereinbarungen mit Partnern wie Star Wars, Marvel, Herr der Ringe und Pokémon. Diese Kombination aus Qualitätsversprechen und Lizenzgebühren treibt die Endpreise nach oben.

Den Einstieg in die teuerste Riege markiert auf Platz zehn Jabba's Sail Barge (Set #75397) für 499,99 US-Dollar. Das Set richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren und umfasst 3942 Teile. Mit einer Höhe von zehn Zoll, einer Länge von 30,5 Zoll und einer Breite von 9,5 Zoll ist es ein imposantes Ausstellungsstück. Es enthält vollständig dekorierte Innenräume und elf Star-Wars-Charaktere, darunter Salacious Crumb, Max Rebo, Prinzessin Leia in ihrem Sklavenkostüm und Jabba the Hutt selbst. Die Szene erinnert an die Rettungsmission in «Star Wars Episode VI: Return of the Jedi».

Auf Platz neun folgt der Avengers Tower (Set #76269) für ebenfalls 499,99 US-Dollar. Mit 5201 Teilen, einer Höhe von 35,5 Zoll, einer Breite von 13 Zoll und einer Tiefe von 10 Zoll bringt er sechs Etagen plus Dach mit aufwendigen Details und Film-Easter-Eggs unter. 271 blau getönte Fenster bilden die charakteristische Fassade. Das Set enthält 31 Minifiguren, darunter Iron Man, Hulk, Pepper Potts und Erik Selvig.

Platz acht belegt The Lord of the Rings: Rivendell (Set #10316) für 499,99 US-Dollar. Das 6167 Teile umfassende Modell misst 15 Zoll in der Höhe, 28,5 Zoll in der Breite und 19,5 Zoll in der Tiefe. Es gilt als eines der visuell beeindruckendsten LEGO-Sets überhaupt und konzentriert sich fast ausschließlich auf Ästhetik statt auf Spielbarkeit. Die komplette Gemeinschaft des Rings ist als Minifiguren enthalten, von Merry über Gandalf bis Legolas.

Der Eiffelturm (Set #10307) rangiert auf Platz sieben und kostet 629,99 US-Dollar. Mit 10.001 Teilen ist er das größte Set, das LEGO je veröffentlicht hat – das Colosseum mit 9036 Teilen liegt nun auf Platz zwei. Das Modell ist 58,5 Zoll hoch, 22,5 Zoll breit und 22,5 Zoll tief. Der Bau gilt als repetitiv, da Bögen, Stützbalken und Querträger die reale Architektur nachbilden. Das Ergebnis ist ein fast fünf Fuß hohes Modell eines realen Wahrzeichens.

Platz sechs nimmt The Lord of the Rings: Minas Tirith (Set #11377) für 649,99 US-Dollar ein. Mit 8278 Teilen ist es das bislang größte Herr-der-Ringe-Set und zeigt die «Weiße Stadt», die Hauptstadt von Gondor. Baubar sind der Turm von Ecthelion, der Hof des Brunnens und die Zitadelle. Die Minifiguren umfassen Gandalf den Weißen, Faramir, Denethor, Peregrin Tuk, Aragorn, Arwen und vier Gondor-Soldaten. Das Modell lässt sich öffnen und gibt den Blick auf Innenräume inklusive der großen Halle der Könige frei.

Auf Platz fünf liegt das Set Venusaur, Charizard und Blastoise (Set #72153) für 649,99 US-Dollar. Es besteht aus 6838 Teilen und zeigt drei Biome mit den jeweiligen Pokémon. Jede Kreatur ist ein eigenständiger, umfassender Bau, der sich separat oder als ein Modell auf einer gemeinsamen Basis präsentieren lässt. Die Maße der Figuren liegen bei neun, acht und sieben Zoll Höhe.

Platz vier belegt die Titanic (Set #10294) für 679,99 US-Dollar. Das 9090 Teile umfassende Modell ist 53 Zoll lang, 17,5 Zoll hoch und sechs Zoll breit. Es enthält keine Minifiguren, sondern nur das Schiff mit Takelage auf einem Sockel, der wie klassisches Holz aussieht. Das Modell lässt sich in drei Segmente trennen, die den Blick auf Speisesaal, Mannschaftsquartiere und Kesselraum freigeben. Auch die Kolbenmotoren sind sichtbar und bewegen sich beim Bau auf und ab.

Die vollständige Liste der zehn teuersten Sets umfasst weitere Modelle, die in der Übersicht genannt werden. Angesichts der anhaltenden Preisentwicklung ist davon auszugehen, dass LEGO in den kommenden Monaten und Jahren eine noch höhere Preisgrenze etablieren wird. Für Sammler und erwachsene Baumeister bleibt die Frage, ob der Spaß am Bauen und Ausstellen den Preis rechtfertigt – oder ob das Geld doch besser auf dem Sparkonto liegt.

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