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Macron und Carney vertiefen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Kanada

Frankreich und Kanada wollen bei Energie, Sicherheit und Fischerei enger zusammenarbeiten. Macron und Carney trafen sich auf Saint-Pierre-et-Miquelon und kündigten gemeinsame Projekte an.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Frankreich und Kanada wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Sicherheit und Fischerei ausbauen. Das haben der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der kanadische Premierminister Mark Carney bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im französischen Überseegebiet Saint-Pierre-et-Miquelon angekündigt. Die kleine Inselgruppe liegt in Nordamerika, nur wenige Kilometer vor der Küste der kanadischen Provinz Neufundland. Beide Regierungen sollen nun beauftragt werden, konkrete Schritte für eine engere Abstimmung auszuarbeiten.

Macron betonte nach dem Treffen, man müsse zusammenarbeiten, um Energielieferungen zu sichern und die Kraftstoffpreise unter Kontrolle zu halten. Kanadische Flüssiggasprojekte könnten dazu einen Beitrag leisten und seien wichtig für Europa. Der französische Präsident hob zudem hervor, dass beide Länder große unabhängige Nationen seien und dies auch bleiben wollten. Carney kündigte eine verstärkte Kooperation in den Bereichen Klimaresilienz und Telekommunikation an. Auch die Raumfahrtbehörden und Verteidigungsministerien beider Länder seien beauftragt worden, gemeinsame Infrastruktur zu entwickeln und zu teilen.

Der kanadische Premierminister verwies auf die geografische Nähe der beiden Länder. Nur wenige Kilometer trennten Kanada und Frankreich an ihrem nächsten Punkt, sagte Carney. Die Werte beider Nationen seien noch enger verbunden. Zugleich warnte er vor neuen Stürmen, die die Gesellschaften beider Länder erschütterten. Dazu zählte er die Aushöhlung demokratischer Normen und neue Bedrohungen der Souveränität. Die Zusammenarbeit solle in schwierigen Zeiten verstärkt werden.

Die Wahl des Treffortes Saint-Pierre-et-Miquelon ist symbolisch bedeutsam. Das Überseegebiet ist der einzige Teil Frankreichs in Nordamerika und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kanada. Macron nahm in seinen Ausführungen ausdrücklich Bezug auf diese besondere geografische Lage. Die Inselgruppe mit rund 6.000 Einwohnern ist wirtschaftlich stark von der Fischerei und vom Handel mit dem benachbarten Kanada abhängig. Eine engere Zusammenarbeit in der Fischereipolitik könnte daher auch praktische Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung haben.

Die angekündigten Projekte im Energiebereich könnten langfristige Folgen für die europäische Versorgungssicherheit haben. Kanada verfügt über große Reserven an Erdgas und treibt den Ausbau von Flüssiggas-Terminals voran. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Frankreich könnte den Weg für Lieferungen nach Europa ebnen. Macron und Carney betonten, dass beide Länder gemeinsame Werte teilten und in einer sich verändernden Weltordnung enger zusammenrücken wollten. Konkrete Zeitpläne oder verbindliche Vereinbarungen wurden zunächst nicht genannt.

Die Verteidigungs- und Raumfahrtministerien beider Länder sollen nun gemeinsame Infrastruktur prüfen und teilen. Auch im Telekommunikationssektor ist eine engere Abstimmung geplant. Carney sprach von einer Partnerschaft, die auf gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen Interessen beruhe. Beide Regierungen wollen in den kommenden Monaten Gespräche über die Umsetzung der angekündigten Vorhaben führen. Beobachter sehen in dem Treffen ein Signal, dass Frankreich und Kanada ihre Beziehungen angesichts globaler Unsicherheiten intensivieren wollen.

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