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Neue Horror-Spiele im Oktober 2026: Von «End of Abyss» bis «Blue Ridge Hunting»

Der Oktober 2026 bringt eine Welle neuer Horror-Spiele für PC und Konsolen. Den Auftakt machen «End of Abyss» und «Don't Fret» am 1. Oktober, gefolgt von «Hellraiser: Revival» und «Silver Pines» am 8. Oktober. Auch «Tenebris Somnia» und «Blue Ridge Hunting» stehen auf dem Programm.

Der Oktober 2026 hält für Fans des Horror-Genres eine ganze Reihe neuer Titel bereit. Den Anfang machen am 1. Oktober gleich zwei Spiele: «End of Abyss» und «Don't Fret». «End of Abyss» stammt von ehemaligen Entwicklern der «Little Nightmares»-Reihe und ist ein isometrischer Third-Person-Shooter, der in einer düsteren Science-Fiction-Welt spielt. Die Spieler erkunden ein verlassenes Raumschiff nach einer Katastrophe. Der Titel erscheint exklusiv im Epic Games Store für PC sowie für PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

«Don't Fret» verfolgt eine ungewöhnliche Prämisse: Man spielt eine anthropomorphe Gitarre, die sich durch «Harmonic Heights» schlägt, eine Musikschule, die offenbar in eine Hölle für Instrumente verwandelt wurde. Das Spiel erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Trotz des skurrilen Szenarios dürfte es für Genre-Fans interessant sein.

Am 8. Oktober folgen «Hellraiser: Revival» und «Silver Pines». «Hellraiser: Revival» basiert auf Clive Barkers grotesker Horror-Reihe und ist im Gegensatz zu vielen anderen Adaptionen ein Einzelspieler-Titel. Die Handlung spielt nach den Ereignissen der Filme, aber vor der Moderne. Laut einer spielbaren Demo erinnert das Spiel an «Resident Evil», enthält jedoch deutlich mehr Nacktheit, was der Vorlage treu bleibt. Es erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. «Silver Pines» wird als eine Art 2D-Metroidvania-Version von «Alan Wake» beschrieben: Man kämpft gegen Schattenkreaturen, erkundet eine Kleinstadt im Stil von «Twin Peaks» und löst Rätsel. Das Spiel ist für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Switch und Switch 2 geplant.

Am 16. Oktober erscheint «Tenebris Somnia», das mit einem ungewöhnlichen Stil aufwartet: Retro-2D-Grafik wechselt sich mit Live-Action-Szenen ab. Diese Szenen wirkten so unheimlich und bizarr, dass das kleine Studio sich gegen Vorwürfe wehren musste, generative KI einzusetzen. Das Team betonte, dass alles von talentierten menschlichen Künstlern erstellt wurde. Das Ergebnis erinnert an eine Methode, die vor Jahrzehnten verwendet wurde, ergänzt durch moderne Akzente. «Tenebris Somnia» erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Switch 2.

Am 20. Oktober folgt «Blue Ridge Hunting» von der Solo-Entwicklerin Jade Meadows, die noch nicht einmal das gesetzliche Trinkalter erreicht hat. Es handelt sich um ein Koop-Horrorspiel, in dem man mit Freunden in der Appalachia-Region Kryptiden jagt. Die Trailer zeigen eine deutliche Inspiration durch «Phasmophobia»: Eine Crew-Unterkunft voller Ausrüstung, die man vor dem Ausflug anlegt. Weitere Titel des Monats sind «The Sinking City 2», «The Walking Dead: Streets of Survival» und «Love Eternal», die ebenfalls für Oktober angekündigt sind.

Bereits im frühen Jahresverlauf 2026 sind einige Horror-Highlights erschienen, die man leicht übersehen konnte. Dazu zählt «Resident Evil Requiem», der neueste Teil der Reihe von Capcom, der als größter Horror-Titel des Jahres gehandelt wird. Ebenfalls früh erschien «Reanimal» von den Machern der ersten beiden «Little Nightmares»-Spiele – ein Muss für Fans dieser Serie. «Fatal Frame 2: Crimson Butterfly Remake» überraschte viele positiv; man muss den ersten Teil nicht gespielt haben, um es zu genießen. «John Carpenter's Toxic Commando» ist ein First-Person-Zombie-Shooter, der die Horden-Technik von «World War Z» mit B-Movie-Atmosphäre verbindet. Wer «World War Z» mochte, könnte hier auf seine Kosten kommen, auch wenn es eher seichte Unterhaltung ist.

Ein weiterer Geheimtipp ist «No More Room In Hell 2», das die Lobby-Größe von «Left 4 Dead» verdoppelt, das Kampfsystem verlangsamt und erschwert und dadurch eine Romero-Film-Atmosphäre erzeugt. «The Mound: Call of Cthulhu» ist ein Koop-Horrorspiel, das die Schleife von «Lethal Company» aufgreift, aber statt auf «Friendslop» auf einen detaillierten, albtraumhaften Wald voller Monster setzt. «Silent Hill: Townfall» ist kürzlich erschienen und markiert einen weiteren starken Eintrag einer Reihe, die sich offenbar von der Bedeutungslosigkeit erholt hat. «Halloween» ist das neueste asymmetrische Multiplayer-Horrorspiel der Macher von «Predator: Hunting Grounds» und «Friday the 13th» – unterhaltsam, wenn auch etwas unbeholfen. Auch «The Sinking City 2», «The Walking Dead: Streets of Survival» und «Love Eternal» wurden positiv aufgenommen, konnten aber noch nicht selbst getestet werden.

Der Oktober 2026 bietet damit eine breite Palette für Horror-Fans: von düsterer Science-Fiction über Metroidvania bis hin zu Koop-Kreaturenjagd. Viele der früheren Titel dürften zudem bald im Angebot erhältlich sein, da die Horror-Saison ansteht. Es lohnt sich, die Lichter auszuschalten, Kopfhörer aufzusetzen und in die neuen Albträume einzutauchen.

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