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Paramount-Aktie fällt nach Antitrust-Einigung mit Staatsanwälten

Paramount Skydance hat sich mit zwölf Generalstaatsanwälten auf einen Vergleich im Antitrust-Streit um die Fusion mit Warner Bros. Discovery geeinigt. Während Warner-Aktien deutlich zulegen, verliert Paramount an Wert, weil der Abschluss sich um zwei Wochen verzögert. David Ellison verteidigt die Bedingungen und kündigt an, beide Studios in Kalifornien zu halten.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Paramount Skydance hat im Streit um die geplante Fusion mit Warner Bros. Discovery eine Einigung mit zwölf Generalstaatsanwälten erzielt. Die Staatsanwälte hatten mit einer Kartellklage versucht, den Zusammenschluss zu blockieren. Der Vergleich vom Montag ebnet den Weg für den Abschluss der Transaktion, verzögert ihn aber um rund zwei Wochen. An der Börse reagierten die beiden Unternehmen unterschiedlich: Während Warner-Bros.-Discovery-Aktien um elf Prozent zulegten, gaben die Papiere von Paramount nach.

David Ellison, Chef von Paramount Skydance, bestätigte die Einigung und zeigte sich erleichtert. Nach fast einem Jahr Verhandlungen über die historische Kombination sagte er, man wolle nun an einem stärkeren Hollywood arbeiten. In einer offiziellen Mitteilung stellte er klar, dass beide Inhalte-Studios in Kalifornien bleiben werden. Damit reagierte er auf Spekulationen über eine mögliche Verlagerung von Produktionsstandorten. Die Fusion soll in etwa zwei Wochen abgeschlossen sein.

Die Einigung mit den Generalstaatsanwälten ist nicht der einzige juristische Streit, der beigelegt wurde. Auch die Writers Guild of America (WGA) hat ihre Klage gegen die Fusion zurückgezogen. Die Gewerkschaft der Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren an der Ost- und Westküste hatte ebenfalls versucht, den Zusammenschluss aus Wettbewerbsgründen zu stoppen. Nach der Einigung mit den Staatsanwälten folgte nun auch die WGA mit einem Vergleich. Weitere Reaktionen von Gewerkschaften, Generalstaatsanwälten und Aktivisten wurden am Montag erwartet.

Rob Bonta, Generalstaatsanwalt von Kalifornien, verteidigte den Vergleich in einer 45-minütigen Pressekonferenz. Er sprach von einem «sehr starken» Deal, der unabhängige Überwachung vorsehe und mehr Arbeitsplätze in Hollywood schaffen werde. Allerdings räumte er ein, dass die von ihm ursprünglich geforderten «robusten strukturellen Maßnahmen» nicht Teil der Vereinbarung sind. Bonta sah sich im Vorfeld skeptischen Fragen ausgesetzt, weil der Vergleich aus Sicht von Kritikern nicht weit genug geht.

Für die Branche ist die Einigung ein wichtiger Schritt. Die Fusion von Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery bringt zwei der größten Hollywood-Studios unter ein Dach. Sie könnte die Medienlandschaft nachhaltig verändern, weil der neue Konzern über eine enorme Sammlung an Filmen, Serien und Marken verfügt. Die Zustimmung der Behörden war lange unsicher, da Wettbewerbshüter und Gewerkschaften Bedenken wegen der Marktmacht des Zusammenschlusses hatten.

Anleger reagierten dennoch zurückhaltend auf die Paramount-Aktie. Der Kursrückgang wird damit erklärt, dass sich der Abschluss der Fusion verzögert und die Bedingungen des Vergleichs nicht alle Hoffnungen auf weitreichende Zugeständnisse erfüllen. Warner-Bros.-Discovery-Aktionäre profitieren dagegen von der Aussicht auf eine Übernahme. Der Fall zeigt, wie empfindlich die Börse auf regulatorische Unsicherheiten und Zeitpläne reagiert.

Mit dem Vergleich ist der Weg für die Transaktion nun weitgehend frei. In den kommenden zwei Wochen sollen die letzten Formalitäten erledigt werden. Beobachter erwarten, dass die Integration der beiden Unternehmen danach zügig voranschreitet. Ob die Beschäftigten und die Kreativbranche von dem Deal profitieren, hängt auch davon ab, wie die versprochenen Arbeitsplätze und die unabhängige Überwachung tatsächlich umgesetzt werden.

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