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Londoner It-Girls setzen im Herbst auf diese Styling-Stücke

Who What Wear UK hat die Einkaufslisten der Londoner It-Girls ausgewertet. Statt lauter neuer Trends dominieren im Herbst 2026 wenige, vielseitig kombinierbare Teile, die Alltag und Abend gleichermaßen abdecken.

Wer in diesem Herbst in London als stilprägend gilt, kauft nicht einfach das, was auf den Laufstegen laut ist. Eine Auswertung der Shopping-Gewohnheiten der dortigen It-Girls zeigt: Die Garderobe wird gezielter zusammengestellt, mit wenigen Stücken, die sich vielseitig tragen lassen und über die Saison hinaus funktionieren.

Im Mittelpunkt stehen laut der Analyse der britischen Mode-Redaktion von Who What Wear UK Teile, die sowohl im Alltag als auch am Abend funktionieren. Dazu zählen strukturierte Blazer, die über einem schlichten Top genauso gut aussehen wie über einem Kleid, sowie weite Hosen, die mit Sneakern und mit Absätzen kombiniert werden. Auffällig ist, dass die Auswahl stark von einer kleinen Zahl wiederkehrender Basics geprägt ist, die sich gegenseitig ergänzen, statt von einer langen Liste einzelner Trendteile.

Die Redaktion stützt sich dabei auf die Beobachtung, dass die Londoner Szene derzeit weniger auf schnelle Wechsel setzt. Statt jede Woche ein neues Statement-Stück zu kaufen, werden Investitionen in wenige, gut kombinierbare Kleidungsstücke bevorzugt. Das erklärt auch, warum klassische Schnitte und gedeckte Farben in den Einkaufslisten auftauchen, während auffällige Einzelteile eher als Ergänzung denn als Grundlage dienen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Materialien und Verarbeitung. Die Auswahl der Londoner Stilvorbilder deutet darauf hin, dass Qualität vor Quantität wichtiger wird. Statt vieler günstiger Teile, die nur eine Saison halten, setzen viele auf wenige Stücke, die sich über mehrere Monate tragen lassen. Dieser Ansatz passt zu einem allgemeinen Trend in der jungen Modekultur, bei dem Langlebigkeit und Kombinierbarkeit stärker in den Vordergrund rücken.

Für junge Leserinnen und Leser, die ihren Herbstlook planen, bedeutet das: Es lohnt sich, zuerst die Grundlagen zu prüfen. Wer bereits einen gut sitzenden Blazer, eine vielseitige Hose und ein paar schlichte Schuhe besitzt, kann darauf aufbauen. Neue Akzente lassen sich dann über Accessoires oder einzelne Farbtupfer setzen, ohne die gesamte Garderobe auszutauschen.

Die Analyse zeigt außerdem, dass die Grenze zwischen Alltags- und Abendgarderobe in London zunehmend verschwimmt. Ein und dasselbe Teil wird je nach Kombination unterschiedlich eingesetzt. Das macht die Auswahl überschaubarer und reduziert den Druck, für jeden Anlass etwas Neues kaufen zu müssen.

Ob sich dieser Ansatz auch in Deutschland durchsetzt, bleibt abzuwarten. Die Beobachtung aus London deutet jedoch darauf hin, dass junge Modefans zunehmend pragmatischer einkaufen. Statt kurzfristiger Trends zählt für viele, dass ein Stück oft getragen werden kann und zu mehreren Outfits passt.

Wer den Herbstlook entsprechend plant, sollte auf wenige, gut kombinierbare Teile setzen und diese mit vorhandenen Stücken mischen. So entsteht eine Garderobe, die sich an wechselnde Anlässe anpasst, ohne dass für jede Gelegenheit etwas Neues nötig ist.

Same event, other desks

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