Mehr als 30 Jahre nach ihrem Auftritt als Cammy in der ersten «Street Fighter»-Verfilmung wäre Kylie Minogue beinahe in die Neuverfilmung zurückgekehrt. Das hat ihr Freund und Kollege Orville Peck verraten, der in dem jetzt erschienenen Paramount-Film die Rolle des Vega übernommen hat.
Peck erklärte, er habe versucht, einen Cameo-Auftritt der australischen Pop-Ikone zu arrangieren. «Leute, ich kann ihr schreiben», habe er dem Team gesagt. Minogue hatte 1994 in der ersten Realverfilmung des Videospiels die Rolle der Cammy gespielt und dabei mit einem Raketenwerfer für Aufsehen gesorgt. Der Film gilt bei Fans bis heute als Kultprodukt der Neunzigerjahre.
Der neue «Street Fighter»-Film ist am Wochenende in den nordamerikanischen Kinos gestartet und hat nach Angaben des Studios an einem Freitag 13 Millionen Dollar aus 3.575 Kinos eingespielt. Damit setzte er sich an die Spitze der Neuerscheinungen und ließ unter anderem «You Can See Everything» hinter sich, das mit 5,5 Millionen Dollar auf Platz zwei landete. Auch «Sense and Sensibility» und «Whalefall» waren neu in den Kinos.
Für Paramount ist der Start ein starkes Ergebnis für einen Actionfilm, der auf einer bekannten Videospielmarke basiert. Die Marke «Street Fighter» begleitet Fans seit den späten Achtzigerjahren und hat eine treue Anhängerschaft, die auch die Neuverfilmung neugierig verfolgt. Neben Peck sind in dem Film weitere bekannte Gesichter zu sehen, darunter der UFC-Kämpfer Alexander Volkanovski, der die eher unbekannte Figur Joe verkörpert.
Ob Minogue tatsächlich Interesse an einem Auftritt hatte oder ob es bei dem Versuch blieb, ist nicht überliefert. Peck deutete jedoch an, dass er über einen direkten Draht zu der Sängerin verfügt. Der Musiker, der für seine Maskerade und seinen Country-Stil bekannt ist, tritt in dem Film als Vega auf, eine der schillerndsten Figuren des «Street Fighter»-Universums.
Die Verbindung zwischen Peck und Minogue ist nicht neu: Die beiden haben bereits musikalisch zusammengearbeitet. Für Fans der Popkultur ist die Vorstellung eines Wiedersehens von Minogue mit dem «Street Fighter»-Franchise reizvoll, erinnert sie doch an eine Zeit, in der Videospielverfilmungen oft mit einem Augenzwinkern produziert wurden.
Der neue Film knüpft an diese Tradition an und versucht, die Spielfiguren für ein heutiges Publikum neu zu erzählen. Ob es in Zukunft zu einem Cameo von Minogue kommt, bleibt offen. Für den Moment müssen sich Fans mit dem Wissen begnügen, dass zumindest der Versuch unternommen wurde, die Schauspielerin zurückzuholen.