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Lager des russischen Online-Händlers Ozon in Flammen

Ein Lager des russischen Online-Händlers Ozon in Tschapajewsk steht in Flammen, möglicherweise nach einem ukrainischen Drohnenangriff. In Krywyj Rih steigt die Zahl der Toten nach einem russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum auf mindestens 16.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Ein Lager des russischen Online-Händlers Ozon in der Stadt Tschapajewsk im europäischen Teil Russlands steht offenbar in Flammen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen einen Vollbrand. Möglich ist ein ukrainischer Drohnenangriff. Ozon ist einer der größten russischen Onlinehändler. In den vergangenen Wochen hat es mehrere ukrainische Angriffe auf Lager des Händlers Wildberries gegeben.

Unterdessen ist die Zahl der Toten nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih auf mindestens 16 gestiegen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von „Terrorakten“ und verwies auf eine zweite Drohne, die eine halbe Stunde nach dem ersten Einschlag in das Gebäude eingeschlagen sei; damit hätten offenbar gezielt Rettungskräfte getroffen werden sollen. Mehr als 130 Menschen seien verletzt worden, darunter 22 Kinder, teilte Regionalgouverneur Olexandr Hanscha mit. Neun Personen gelten demnach noch als vermisst. Selenskyj kündigte eine Antwort auf die Attacke in seiner Heimatstadt an.

Bei dem Angriff am Freitag waren nach Angaben des Militärgouverneurs des Gebiets Dnipropetrowsk mindestens 14 Menschen in dem belebten Einkaufszentrum getötet worden. Die Zahl der Verletzten habe sich inzwischen auf 103 erhöht, teilte Hanscha am frühen Abend mit. 21 Personen hätten schwerste Verletzungen erlitten, unter ihnen ein Kind. Selenskyj sprach in einem Beitrag auf Facebook von einem „absolut zynischen und hinterhältigen Angriff auf ein gewöhnliches Einkaufszentrum“. Nach seinen Angaben griffen die Drohnen in zwei Wellen an. „Eine halbe Stunde nach dem ersten Treffer und dem Ausbruch eines Brandes folgte ein erneuter Angriff auf die Rettungskräfte“, berichtete er.

„Solche Angriffe sind schlichtweg Terrorakte“, betonte er. Die Welt müsse entsprechend darauf reagieren – mit echtem Druck auf den Aggressor. „Damit Frieden herrschen kann, muss Russland tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden.“ Die Heimatstadt von Selenskyj liegt rund 350 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew.

Russland hat mit Drohnenangriffen nahe seiner Grenze im ostukrainischen Gebiet Charkiw nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Bei der Attacke mit sechs Drohnen auf das Dorf Lebjaschje seien zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Charkiws Militärgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es seien fünf Häuser in Brand geraten, drei zerstört und viele weitere beschädigt worden. Die Region ist besonders oft das Ziel von russischen Angriffen in dem seit viereinhalb Jahren andauernden Krieg. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr setzte Russland gegen das Land insgesamt 135 Drohnen ein, davon seien 107 abgeschossen worden.

Bei einem russischen Drohnenangriff in der südukrainischen Region Odessa ist in der Nacht ein Grenzübergang zu Moldau beschädigt worden. Der Passagier- und Fahrzeugverkehr am Kontrollpunkt Tabaky ist eingestellt und wird auf andere Übergänge umgeleitet, wie der ukrainische Grenzschutz auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Die moldauischen Behörden seien über die Situation informiert.

Die Ukraine hat bei dem massiven nächtlichen Angriff Russlands auf Kiew und die umliegende Region am Donnerstag rund 90 Prozent der abgefeuerten Marschflugkörper abgefangen. Ballistische Raketen stellen für die ukrainische Luftverteidigung jedoch weiterhin eine deutlich größere Herausforderung dar, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag. Der kombinierte russische Angriff in der Nacht vom 19. auf den 20. August umfasste sowohl ballistische Raketen als auch Marschflugkörper und Angriffsdrohnen.

„Leider sind ballistische Raketen derzeit die größte Herausforderung. Während bei diesem Angriff rund 90 Prozent der Marschflugkörper abgefangen wurden, sieht die Lage bei den ballistischen Raketen deutlich schlechter aus“, sagte Selenskyj in seiner Abendansprache. Der Präsident erneuerte seine Forderung nach zusätzlichen Patriot-Flugabwehrsystemen, auf die die Ukraine zur Abwehr russischer ballistischer Raketen angewiesen ist.

Ukrainische Soldaten, die zur Ausbildung in Deutschland waren, sind offenbar während dieser Zeit desertiert. Bekannt geworden sind jetzt die Fälle von zehn Personen, die von zwei Militärübungsplätzen geflohen sind, es dürfte aber wesentlich mehr Fälle geben. Das berichtet die „Zeit“, die mit Rekruten gesprochen hat.

Ein russisches Flugzeug steht im Verdacht, über der Ostsee Finnlands Luftraum verletzt zu haben. Nach Angaben des finnischen Verteidigungsministeriums spielte sich der Vorfall am Donnerstagnachmittag über dem westlichen Teil des Finnischen Meerbusens ab. „Jeder Verdacht auf eine territoriale Verletzung wird ernst genommen“, sagte Verteidigungsminister Antti Häkkänen laut einer Mitteilung. „Die Ermittlungen laufen.“ Die Grenzschutzbehörde untersuche den Vorfall. Angaben dazu, um was für ein Flugzeug es sich gehandelt habe, machte das Ministerium zunächst nicht.

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