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Putin schlägt laut Bericht Gipfel mit Trump und Xi zur Ukraine vor

Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» will Wladimir Putin ein Gipfeltreffen mit Donald Trump und Xi Jinping, um ein Ende des Ukraine-Krieges zu Moskaus Gunsten auszuhandeln. Der Kreml bestätigt Gespräche über ein mögliches Treffen. Unterdessen meldet Kiew einen Toten nach einem russischen Luftangriff und warnt vor einer weiteren Annäherung der USA an Russland.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des seit vier Jahren andauernden Ukraine-Krieges zu Moskaus Bedingungen auszuhandeln. Das Treffen solle im kommenden Monat stattfinden, berichtete das «Wall Street Journal» am Sonntag unter Berufung auf einen ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter. Der Vorschlag gehe auf ein Telefonat zwischen Putin und Trump vom 9. Oktober zurück, heißt es weiter.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte der Zeitung, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. «Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet», sagte Peskow. In dem Telefonat vom 9. Oktober sei zudem eine Vereinbarung getroffen worden, dass die USA russischen Diesel kaufen und dessen Verkauf auf dem Weltmarkt erleichtern sollen.

Unterdessen meldete der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko einen Toten nach einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt. Eine 21-jährige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Klitschko auf Telegram mit. Eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer sei beschädigt worden. Zudem seien eine medizinische Einrichtung und ein Nichtwohngebäude getroffen worden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte in einem Interview mit dem US-Sender NBC vor einer weiteren Annäherung der USA an Russland. «Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern», sagte Selenskyj. Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre «ein historischer Fehler, eine große Tragödie». Zugleich bestätigte Selenskyj, dass die USA die Ukraine nach einer kurzen Unterbrechung wieder mit Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe versorgen. «Wir sind dafür sehr dankbar», sagte er. «Jetzt funktioniert es.»

In seiner abendlichen Videoansprache am Sonntag betonte Selenskyj die Erfolge der ukrainischen Bodentruppen im Osten des Landes. «Wir setzen den Druck an der Front fort», sagte er. «Der Trend hält in diesem Jahr an: Seit Beginn des Herbstes haben unsere Soldaten mehr Gebiet befreit, als die Russen erobern konnten.» Er nannte mehrere Orte, die unter ukrainischer Kontrolle stünden, darunter Dobropillja, Kostjantyniwka, Oleksijewe-Druschkiwka, Orichiw, Nowopawliwka, Nowoandrijiwka und Welykomychajliwka. Auch die Gebiete in der Nähe von Kramatorsk würden verteidigt. In der Region Saporischschja seien russische Truppen zurückgedrängt worden. Diese Angaben wurden laut Selenskyj auch vom US-Institut für Kriegsstudien (ISW) bestätigt. Damit widersprechen Selenskyj und das ISW Behauptungen Putins über angebliche russische Erfolge in der Oblast Saporischschja. Das Institut hatte zuvor erklärt, diese Behauptungen seien so weit von der Realität entfernt, «dass sie wie Halluzinationen anmuten».

Die jüngsten Entwicklungen nähren in der Ukraine die Befürchtung, die USA könnten ihre Unterstützung auf dem Schlachtfeld reduzieren, um Kiew zu Zugeständnissen zu zwingen. Trump hatte vor wenigen Tagen Sanktionen gegen russischen Diesel aufgehoben und Selenskyj öffentlich kritisiert. Zudem wirft die Ukraine dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX vor, die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt und damit die eigene Drohnenabwehr sowie die Luftverteidigung geschwächt zu haben. Unterdessen ist in Litauen eine Drohne in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingeflogen und abgestürzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums stiegen Eurofighter auf.

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