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25 Tote bei Busunglück auf Kap Verde, viele Opfer sind Kinder

Auf der Insel Fogo bleiben 13 Verletzte im Krankenhaus. Kap Verde hat Staatstrauer angeordnet, die Ursache des Absturzes ist noch ungeklärt.

Busongeval op Fogo kost 25 levens: onderzoek moet oorzaak vaststellen

Cayambe / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · rights

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Bei einem schweren Busunglück auf der kapverdischen Insel Fogo sind 25 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren Kinder und Jugendliche. Am Montag befanden sich noch 13 Verletzte im Krankenhaus, während das Land nach der Katastrophe zwei Tage Staatstrauer begeht.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, dem 5. September, auf der Bergstraße zwischen Chã das Caldeiras und Campanas de Cima. Der Bus kam von der Fahrbahn ab und stürzte nach lokalen Angaben rund 30 Meter in die Tiefe. Unter den Fahrgästen waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die von einem Ausflug im vulkanischen Hochland der Insel zurückkehrten.

Die Fahrt war keine offizielle Schulveranstaltung. Reuters berichtete, der Fahrer habe den Ausflug privat für Schülerinnen und Schüler organisiert. Auch er kam bei dem Unglück ums Leben. Deshalb trauern mehrere Schulen und Ortschaften zugleich um junge Menschen, obwohl die Fahrt nicht von einer einzelnen Schule veranstaltet worden war.

Am Montagmorgen blieb die Zahl der Todesopfer bei 25. Das regionale Krankenhaus auf Fogo teilte mit, dass 13 Menschen weiterhin stationär behandelt werden. Ein Kind konnte entlassen werden. Zwei Patienten müssten besonders eng beobachtet werden, seien aber stabil. Eine Verlegung auf eine andere Insel war zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Die Regierung ordnete ab Sonntag zwei Tage nationale Trauer an. Flaggen wurden auf Halbmast gesetzt, öffentliche Veranstaltungen abgesagt. Auch die Gemeinde São Filipe stellte Hilfen für Angehörige und Überlebende bereit; Gesundheitsdienste, Polizei, Feuerwehr und kommunale Kräfte sind beteiligt.

Bereits am Sonntag fanden Beisetzungen statt. Inforpress berichtete von Schulen, die um getötete Schülerinnen trauerten, und von Familien, die innerhalb weniger Stunden Abschied nehmen mussten. Auf einer Insel mit eng verbundenen Gemeinden bedeutet ein Unfall mit so vielen jungen Opfern, dass die Folgen in Klassenzimmern, Nachbarschaften und Familien gleichzeitig spürbar sind.

Die Ursache ist noch offen. Premierminister Francisco Carvalho kündigte eine „ernste und gründliche“ Untersuchung an. Dabei sollen der Bus, die Straße und Aussagen von Überlebenden ausgewertet werden. Frühe Berichte über mögliche technische Ursachen sind bislang nicht als offizielles Ergebnis bestätigt worden.

Fogo wird vom Pico do Fogo geprägt. Die Straßen in Richtung Chã das Caldeiras führen durch steiles, vulkanisches Gelände. Die Topografie erklärt, warum ein Abkommen von der Straße so gravierende Folgen haben kann, sie beantwortet aber nicht die Frage, was den Bus tatsächlich von der Fahrbahn brachte.

Für deutsche Leser ist die Katastrophe auch ein Beispiel dafür, wie wichtig die Trennung zwischen gesichertem Unfallablauf und frühen Vermutungen ist. Fest steht: Der Bus verließ die Straße und stürzte etwa 30 Meter ab. Nicht fest steht, ob ein technischer Defekt, ein Fahrfehler, die Straßenbeschaffenheit oder ein anderer Faktor den Unfall ausgelöst hat.

Nun laufen medizinische Betreuung und Ursachenklärung parallel. Die 13 verbliebenen Patienten werden weiter beobachtet, während Ermittler den Unfall rekonstruieren. Für die Familien auf Fogo kann diese Untersuchung später beantworten, wie es zu der Katastrophe kam. Im Moment bestimmt jedoch etwas anderes den Alltag: Beerdigungen, leere Plätze in Schulklassen und die Sorge um diejenigen, die noch im Krankenhaus liegen.

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