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Call of Duty: Modern Warfare 4 führt Server Culling gegen Wallhacks ein

Activision und Infinity Ward stellen mit Server Culling ein neues System vor, das Wallhacks in Call of Duty: Modern Warfare 4 den Informationszugriff entzieht. Die Technik soll auf allen Multiplayer-Karten zum Start, in Warzone und im neuen Combat-Outpost-Modus greifen.

Activision und Infinity Ward haben ein neues System vorgestellt, das Wallhacks in Call of Duty: Modern Warfare 4 den Zugriff auf Gegnerpositionen entziehen soll. Das als «Server Culling» bezeichnete Verfahren wurde in einem Video auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der Marke erklärt. Es soll dafür sorgen, dass der Server nur noch jene Informationen an die Spielgeräte weitergibt, die ein Spieler auch tatsächlich sehen kann.

Wallhacks gehören seit Jahren zu den hartnäckigsten Cheat-Methoden in Call of Duty. Sie erlauben es Spielern, Gegner durch Wände und Deckung hindurch zu sehen. Bisher tauschen Server und Spielclients kontinuierlich Positionsdaten aus, sodass das Spiel auch dann weiß, wo sich ein Gegner befindet, wenn dieser für den Spieler unsichtbar ist. Genau diese Daten machen sich Cheat-Programme zunutze.

Server Culling setzt an diesem Punkt an. Infinity Ward hat nach eigenen Angaben Okklusionsschichten in die Umgebungen von Modern Warfare 4 integriert. Diese begrenzen die Informationsweitergabe auf das, was für den Spieler sichtbar ist. Wer eine Person hinter einer Wand nicht sehen kann, dessen Gerät erhält auch keine Positionsdaten dieser Person. Das gilt für normale Spieler ebenso wie für jene, die Wallhacks verwenden. «Für legitime Spieler läuft die Partie exakt wie vorgesehen», erklärte Activision. «Für Cheat-Entwickler entsteht ein großes neues Hindernis.»

Das System soll zum Start von Modern Warfare 4 auf allen verfügbaren Multiplayer-Karten aktiv sein. Darüber hinaus kündigte das Team an, dass auch der neue Combat-Outpost-Modus, die Warzone und künftige Updates von Server Culling profitieren werden. Die Technik arbeitet nach Angaben von Activision mit den bereits bestehenden Anti-Cheat-Methoden auf allen Plattformen zusammen.

In einem weiteren Beitrag erklärte das Call-of-Duty-Team den Grundgedanken: «Cheat-Software kann keine Informationen preisgeben, die sie nie erhält.» Wenn ein Spieler nicht wissen dürfe, wo sich ein Gegner befindet, könne der Server die Standortdaten dieses Gegners nun zurückhalten. Server Culling sei eine weitere Ebene im Einsatz für faires Spiel und ergänze die übrigen Anti-Cheat-Systeme.

Activision zeigte sich optimistisch, dass die Neuerung den Markt für Cheats stören werde. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, man werde nicht tatenlos bleiben, sondern die Spielerfahrung weiter verbessern. Cheat-Hersteller dürften versuchen, aus den Fortschritten zu lernen und neue Wege zu finden. Die Publisher-Seite wolle das Problem weiterhin eng begleiten.

Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, Nintendo Switch 2, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Neben den Änderungen an den 2XP-Tokens und einem von Mads Mikkelsen verkörperten Antagonisten gehört Server Culling zu den Maßnahmen, mit denen die Entwickler das Interesse der Spieler wecken wollen. Wie die Community das Spiel im Vergleich zu früheren Teilen der Reihe bewerten wird, bleibt abzuwarten.

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