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Trump startet Wahlkampftour vor den Midterms

US-Präsident Donald Trump hat gut einen Monat vor den Kongresswahlen eine Wahlkampfoffensive gestartet. Bei Auftritten in Texas und Oklahoma warnte er vor einer Amtsenthebung durch die Demokraten und versprach jedem erwachsenen US-Bürger 5.000 Dollar, falls die Republikaner ihre Mehrheiten behalten.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat gut einen Monat vor den Zwischenwahlen eine landesweite Wahlkampfoffensive gestartet. Bei einer Rede vor Mitarbeitern eines Lastwagenherstellers im texanischen Denton zeigte er sich selbstkritisch: Man leiste «phänomenale Arbeit», verkaufe diese aber vielleicht nicht gut genug. Seine seit Langem schlechten Umfragewerte scheinen ihm bewusst zu sein.

Trump betonte vor Reportern, dass er in den verbleibenden Wochen durch das Land reisen werde, um für die Republikaner zu werben. Der Auftritt in Denton markierte den Auftakt. Noch am selben Abend reiste er nach Oklahoma, an diesem Freitag folgt Alabama, am Samstag Ohio. «Ich bin mit ganzem Herzen dabei – mehr denn je», sagte Trump in Texas. «Ich glaube, wir werden gewinnen.»

Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner bei den Midterms rund ein Drittel des Senats neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus. Derzeit halten Trumps Republikaner eine knappe Mehrheit in beiden Kammern. Seine Politik ist laut Umfragen unter anderem nach den Spritpreiserhöhungen als Folge des Iran-Krieges im eigenen Land schon länger unbeliebt. Die Demokraten hoffen, zumindest das Abgeordnetenhaus zurückzuerobern. Gelingt ihnen das, könnten sie Trumps Gesetzesinitiativen blockieren und Untersuchungen einleiten.

Bei seinem zweiten Wahlkampfauftritt am Donnerstag in Durant, Oklahoma, warnte Trump, dass die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn einleiten würden, sollten die Republikaner nicht gewinnen. Für einen solchen Schritt reicht im Repräsentantenhaus eine einfache Mehrheit. In seiner ersten Amtszeit war Trump der erste US-Präsident, gegen den während seiner Regierungszeit zwei Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wurden.

Um seine Anhängerschaft zu mobilisieren, wiederholte Trump in Oklahoma einen Satz, den er bereits zum Kernelement seiner Midterms-Botschaft gemacht hatte: «Tut bitte so, als würde ich kandidieren.» Wenn sein Name nicht auf dem Stimmzettel stehe, würden die Leute nicht so zahlreich wählen gehen, erklärte er sein Kalkül. Trotz schlechter Beliebtheitswerte setzt der Präsident weiter auf seine Strahlkraft. Schon beim Parteitag der Republikaner in Dallas vor wenigen Wochen hatte er die Zwischenwahlen mehrfach zu einer Abstimmung über sich selbst erklärt.

Damals sorgte er zudem mit einem ungewöhnlichen Wahlversprechen für Aufsehen, das er in Durant erneuerte: Jeder erwachsene US-Bürger solle 5.000 Dollar erhalten, falls die Republikaner ihre Mehrheiten in beiden Kammern halten. Der Vorschlag gilt weder politisch noch finanziell als realistisch. Er würde über eine Billion US-Dollar kosten, etwa so viel wie der gesamte US-Verteidigungshaushalt.

In Texas und Oklahoma kam Trump immer wieder auf den Republikaner Ken Paxton zu sprechen. Der vom Präsidenten unterstützte Kandidat will in Texas in den Senat einziehen, doch der Sieg in der einstigen Republikaner-Hochburg ist keineswegs sicher. Die Demokraten setzen auf ihren Kandidaten James Talarico, um den Sitz zu erobern. Trump machte in Denton klar, wie viel für seine Partei auf dem Spiel steht: «Wir brauchen Ken so dringend, und deshalb bin ich hier.» Sollte Talarico gewinnen, wäre er der erste demokratische Senator aus Texas seit mehr als drei Jahrzehnten.

Doch das ist nicht das einzige Senatsrennen, bei dem es für die Republikaner eng werden könnte. «Wir machen uns Sorgen um Michigan», nannte Trump ein weiteres Beispiel für einen umkämpften Bundesstaat. «Wir haben wirklich großartige Kandidaten.» Aber man habe einige knappe Rennen. «Ich weiß nicht, was da los ist», sagte Trump.

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