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Nach den Midterms gerät Trumps Republikanische Partei unter Druck

Die Republikaner haben bei den Midterm-Wahlen ihre Mehrheiten im Kongress verloren. Innerparteiliche Verbündete und Kritiker wachsen Donald Trump zunehmend kritisch entgegen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Nach den Zwischenwahlen in den USA steht die Republikanische Partei von Präsident Donald Trump massiv unter Druck. Die Partei hat ihre Mehrheiten im Kongress verloren, und selbst langjährige Verbündete äußern inzwischen offen Kritik an der Führung des Präsidenten. Der Republikanische Stratege Feehery sprach von einer »riesigen Katastrophe« und forderte, Trump müsse in seinem Umfeld gründlich aufräumen.

Die Demokraten konnten im Senat mindestens sieben Sitze hinzugewinnen und kommen nun auf 54 der 100 Mandate. Besonders bemerkenswert ist, dass sie in Kansas und Texas Senatssitze erobert haben, was seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen ist. In Michigan steht mit Abdul El-Sayed voraussichtlich der erste muslimische Senator der USA fest. Insgesamt handelt es sich um erst den dritten Fall in den vergangenen 70 Jahren, dass die Partei eines amtierenden Präsidenten beide Kongresskammern verliert. Das Ausmaß der republikanischen Verluste war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vollständig absehbar.

Als mögliche Ursachen nennen Beobachter den Krieg mit dem Iran sowie die von Trump verhängten Zölle. Nach Beginn des Krieges sind zudem die Benzinpreise gestiegen, was viele Wähler belastet. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, bezeichnete das Ergebnis als einen Schlag, der fast existenzielle Ausmaße habe, und verglich ihn mit einem Meteoriteneinschlag. Auch Vizepräsident JD Vance hatte die Entscheidung zum Iran-Krieg öffentlich kritisiert, obwohl Trump später erklärte, diese sei weitgehend richtig gewesen.

Auch aus den eigenen Reihen kommt scharfe Kritik. Der Abgeordnete Don Bacon verlor seinen Sitz an einen Demokraten und äußert sich seither kritisch zu den Zöllen sowie zur Haltung gegenüber Russland. Die frühere Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, inzwischen ebenfalls eine Kritikerin Trumps, forderte, der Präsident müsse aus dem Amt gedrängt werden. Das Wall Street Journal wiederum appellierte an die Republikaner, sich von Trumps Rhetorik zu distanzieren.

Im Weißen Haus sollen Berater dem Präsidenten nahegelegt haben, sich stärker auf die Wirtschaft zu konzentrieren, statt weiter für das Projekt eines Festsaals im Weißen Haus zu werben. Trump betont jedoch immer wieder die geplanten Umbauten und Renovierungen; die geschätzten Kosten für das Vorhaben liegen nach Angaben von Medienberichten bei mindestens 600 Millionen US-Dollar. Berichten zufolge bereitet das Weiße Haus zudem mehrere Exekutivanordnungen zu Einwanderung, Zöllen, Wohnungsbau und Staatsausgaben vor.

Mit ihrer neuen Mehrheit in mindestens einer Kammer können die Demokraten Gesetzesvorhaben blockieren und Untersuchungen im Rahmen ihrer Kontrollfunktion einleiten. Offen bleibt, ob die Republikaner Trump auch künftig die Treue halten. Hinter der Debatte stehen zudem die präsidentiellen Ambitionen von JD Vance, Ron DeSantis und Ted Cruz für 2028, die das Verhältnis innerhalb der Partei zusätzlich prägen.

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