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„The Inbetweeners 3“ wird gedreht: Original-Cast kehrt komplett zurück

Netflix hat die Produktion des dritten „Inbetweeners“-Films in Großbritannien gestartet. Simon Bird, James Buckley, Blake Harrison und Joe Thomas sind wieder dabei, ebenso die Schöpfer Damon Beesley und Iain Morris.

„The Inbetweeners 3“ wird gedreht: Original-Cast kehrt komplett zurück

Minh Tri · Pexels License · rights

Eine der prägendsten britischen Jugendkomödien der späten 2000er bekommt tatsächlich eine Fortsetzung. Netflix hat bestätigt, dass die Dreharbeiten zu „The Inbetweeners 3“ in Großbritannien begonnen haben – und zwar mit allen vier Hauptdarstellern der Originalbesetzung.

Simon Bird spielt wieder Will McKenzie, James Buckley kehrt als Jay Cartwright zurück, Blake Harrison als Neil Sutherland und Joe Thomas als Simon Cooper. Auch hinter der Kamera bleibt die Verbindung zur alten Serie eng: Damon Beesley und Iain Morris, die „The Inbetweeners“ geschaffen haben, schreiben das Drehbuch und führen Regie.

Die Serie lief von 2008 bis 2010 und wurde danach mit zwei Kinofilmen fortgesetzt, die 2011 und 2014 erschienen. Damit liegen zwischen dem zweiten Film und der neuen Produktion zwölf Jahre – eine ziemlich lange Pause für eine Geschichte, deren Figuren ursprünglich vor allem daran scheiterten, erwachsen wirken zu wollen.

Genau darin steckt aber der beste mögliche neue Witz. Die vier können heute nicht einfach so tun, als wären sie noch Teenager. Wenn der Film klug mit der Zeit umgeht, wird er zeigen müssen, wie sich dieselben Unsicherheiten in ein anderes Alter verschieben.

Peinliche Partys lassen sich durch peinliche Hochzeiten ersetzen, Schulstress durch Jobprobleme, erste Beziehungen durch Trennungen oder Familienchaos. Das Grundprinzip bleibt dasselbe: Die Figuren möchten kontrollierter, erfahrener und beeindruckender wirken, als sie tatsächlich sind.

Für jüngere Zuschauer ist der neue Film außerdem eine Gelegenheit, eine Comedy-Marke kennenzulernen, die viele ihrer heutigen Fans zuerst über Clips, Memes und Streaming entdeckt haben. „The Inbetweeners“ stammt aus einer Zeit vor TikTok und vor dem heutigen Dauerstrom kurzer Comedy-Videos, aber seine Szenen funktionieren bis heute als schnell erkennbare soziale Katastrophen.

Das macht die Fortsetzung kulturell interessanter als einen reinen Nostalgie-Trip. Ein Film von 2026 muss mit einer anderen Medienwelt umgehen als die Serie von 2008. Freundschaften, Dating, Selbstdarstellung und Peinlichkeit spielen sich heute teilweise öffentlich auf Plattformen ab, auf denen jeder Fehltritt gespeichert und geteilt werden kann.

Netflix hat zur Handlung bislang nichts verraten. Auch ein Starttermin wurde noch nicht genannt. Klar ist nur, dass die Produktion läuft und dass die wichtigsten kreativen Personen wieder dabei sind.

Die Rückkehr von Beesley und Morris dürfte entscheidend sein. Späte Fortsetzungen wirken oft wie Kopien ihrer eigenen Vergangenheit, weil neue Teams nur bekannte Oberflächen reproduzieren. Hier schreiben und inszenieren die Leute, die das Tempo und die Dynamik der Gruppe ursprünglich entwickelt haben.

Auch die komplette Hauptbesetzung ist mehr als ein nostalgisches Detail. Die Serie lebte davon, wie die vier Figuren aufeinander reagierten: Wills Besserwisserei, Jays Fantasien, Neils Naivität und Simons emotionale Panik erzeugten gemeinsam eine Komik, die sich schwer mit Ersatzfiguren nachbauen ließe.

Ob „The Inbetweeners 3“ wirklich funktioniert, entscheidet sich deshalb nicht daran, wie viele alte Sprüche zurückkehren. Spannender ist, ob der Film versteht, wie sich Erwachsenwerden anfühlt, wenn man innerlich immer noch mit denselben Freunden im selben Chaos steckt.

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