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Rob Savages «Other Mommy» startet im Oktober 2026 mit Jessica Chastain in Doppelrolle

Der Horrorfilm «Other Mommy» von Regisseur Rob Savage kommt am 9. Oktober 2026 in die Kinos. Jessica Chastain spielt darin eine Mutter und ihr dämonisches Ebenbild. Erste Kritiken loben Chastains Performance, bemängeln aber das Drehbuch.

Der Horrorfilm «Other Mommy» von Regisseur Rob Savage wird am 9. Oktober 2026 in den deutschen Kinos starten. Das gab das Studio im Rahmen der offiziellen Ankündigung bekannt. Im Mittelpunkt steht die achtjährige Bela, gespielt von Arabella Olivia Clark, die in einem von Eheproblemen geprägten Elternhaus lebt und eines Nachts eine unheimliche Gestalt aus ihrem Kleiderschrank befreit. Die Erscheinung, die sie «Other Mommy» nennt, wird für sie und ihre Familie zunehmend bedrohlich.

Jessica Chastain übernimmt in «Other Mommy» eine Doppelrolle: Sie spielt Belas leibliche Mutter Ursula und die dämonische Doppelgängerin Other Mommy. An ihrer Seite sind Jay Duplass als Belas Vater Russell, Dichen Lachman, Arian Moayed, Karen Allen und Sean Kaufman zu sehen. Das Drehbuch stammt von Nathan Elston und basiert auf einem Roman von Josh Malerman, dem Autor von «Bird Box». Der erste Trailer zum Film sorgte bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit, weil er mit einem gezielt platzierten Jump Scare viral ging.

Die ersten Kritiken fallen gemischt aus. Während Chastains darstellerische Leistung nahezu einhellig gelobt wird, steht vor allem das Drehbuch in der Kritik. Der Film erzähle die Geschichte einer Familie, die vor der übernatürlichen Bedrohung von einem Ort zum nächsten flieht, ohne dass die Handlung daraus echte Spannung entwickle. Zudem wird bemängelt, dass «Other Mommy» sich bei anderen Horrorfilmen wie «It», «Smile», «Coraline» und «The Conjuring» bediene, ohne ein eigenes ikonisches Bild oder Konzept zu entwickeln. Die Inkonsistenz, mit der die dämonischen Illusionen der Figur dargestellt werden, nehme ihnen den Schrecken.

Besonders kritisiert wird, dass die Doppelrolle von Jessica Chastain nicht konsequent genutzt werde. Obwohl die Besetzung der Hauptdarstellerin in einer Doppelrolle als zentraler Reiz des Films gilt, nimmt Other Mommy im Verlauf der Handlung verschiedene Gestalten an. Dadurch werde das Potenzial, Spannung daraus zu ziehen, dass die Figuren nicht wissen, wer im Raum die dämonische Version ist, verschenkt. Auch die Figur der Ursula bleibe blass und erschöpfe sich in Klischees der abwesenden Mutter, ohne dass ihre emotionale Innenwelt oder ihre Motive erkundet würden.

Trotz dieser Schwächen wird Chastains Performance als Hauptgrund genannt, den Film im Kino zu sehen. Die Schauspielerin, die für ihre intensiven Dramenrollen bekannt ist und bereits in Horrorfilmen wie «Mama», «It: Chapter Two» und «Crimson Peak» mitgewirkt hat, verwandle ihre Intensität in eine bedrohliche mütterliche Präsenz. Regisseur Rob Savage wird dafür gelobt, wie er die Kinderdarstellerin Arabella Olivia Clark führt, deren Leistung als eine der besten des Films hervorgehoben wird. Allerdings werde Chastains physische Darstellung durch unechte Gesichts-VFX und schnelle Schnitte oft überdeckt.

«Other Mommy» läuft in den USA bereits in den Kinos und startet am 9. Oktober 2026 auch in Deutschland. Der Film hat eine Laufzeit von rund 90 Minuten. Ob er hierzulande an den Erfolg anderer aktueller Horrorproduktionen anknüpfen kann, wird sich im Oktober zeigen. Für Fans des Genres und für Jessica-Chastain-Anhänger bleibt der Film dennoch ein Pflichttermin.

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