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Star Wars: Galactic Racer – Tipps für Einsteiger

Star Wars: Galactic Racer setzt auf rasante Rennen und ein Roguelike-System. Sieben Tipps helfen dabei, die ersten Touren zu überleben und Kestar Bool zu ärgern.

Star Wars: Galactic Racer bringt erstmals seit Langem wieder ein reines Rennspiel in das Universum von George Lucas. Statt Weltraumschlachten wie in Battlefront oder Squadrons dreht sich hier alles um die schnellsten Piloten der Galaxis. Entwickelt wurde das Spiel von Talenten, die bereits an den Fahrzeugpassagen von Battlefront sowie an Rennspiel-Klassikern wie Burnout und Need for Speed gearbeitet haben. Das Ergebnis ist ein Spiel, das den Nervenkitzel von Überholmanövern in den Mittelpunkt stellt – und durch seine Roguelike-Struktur für jede Menge Unsicherheit sorgt.

Wer sich auf die Strecken durch die Dünen von Jaaku oder die lavagefüllten Höhlen von Lantaana wagt, sollte vorbereitet sein. Denn nicht alle Gegner spielen fair, und der Minenmagnat Kestar Bool hat offenbar kein Interesse an einem sauberen Rennen. Damit der Aufstieg aufs Podest gelingt, lohnt es sich, einige Grundregeln zu beherzigen.

Die wichtigste Lektion betrifft den Umgang mit dem Afterburner und dem sogenannten Ramjet. Der Afterburner ist ein klassischer Boost, während der Ramjet ein aufgeladener Schub ist, der das Fahrzeug nach vorn katapultiert. Wer den Ramjet zu lange auf Maximum hält, riskiert das sogenannte Redlining: Der Antrieb überhitzt, das Schiff schießt nach vorn – und explodiert schließlich in einem Flammenmeer. Mit fortschreitendem Spielfortschritt lassen sich jedoch neue Fähigkeiten, Bauteile und Fahrzeuge freischalten, die die Redline-Zeit verlängern und Motorschäden abmildern.

Ein weiterer Fehler, den viele Einsteiger machen, ist die Teilnahme an Eliminator-Rennen, bevor das eigene Fahrzeug aufgerüstet ist. Jede Tour besteht aus verschiedenen Events, zwischen denen der Spieler an Verzweigungspunkten wählen kann. Dazu zählen Standardrennen, Feldtests, Eliminator-Matches und mysteriöse Begegnungen – jede mit eigenem Risiko und eigener Belohnung. In Eliminator-Matches muss man unter die ersten drei kommen, sonst verliert man sein Liga-Token und wird an den Anfang des Runs zurückgeworfen. Ähnlich wie in Mario Kart World’s Knockout Tour scheiden die hinteren Plätze nach und nach aus, bis nur noch die Besten übrig sind.

Bevor man sich in solche Gefechte stürzt, sollte man in neue Fahrzeuge investieren. Im Kampagnenmodus gibt es drei Haupttypen: Speeder, Speeder-Bike und Skim-Speeder. Der Speeder ist der solide Allrounder, der zu Beginn freigeschaltet wird und weniger anfällig dafür ist, von Rivalen von der Strecke gedrängt zu werden. Das Speeder-Bike ist eine klassische Glaskanone: extrem schnell, aber schon bei einem kleinen Fehler schrottreif. Der Skim-Speeder wird zuletzt freigeschaltet und bietet eine ausgewogene Mischung aus Tempo und Stabilität. Alle Fahrzeuge lassen sich mit dauerhaften Stat-Verbesserungen und rennspezifischen Buffs aufwerten. Zunächst sollte man sein Geld jedoch in den Kauf der verschiedenen Fahrzeugtypen stecken, um herauszufinden, welcher Wagen am besten zu einem passt.

Das Upgrade-System von Galactic Racer ist tiefgehend und verlangt Einarbeitung. Für den Abschluss einer Tour erhält man Tuning-Punkte, die permanente Verbesserungen an den Fahrzeugen ermöglichen. Credits hingegen kaufen temporäre Buffs für den aktuellen Run. Weitere Upgrades sind tourspezifisch und verfallen, sobald man ein Rennen verliert und das Galaktische Token einbüßt. Man muss also abwägen, ob man lieber Credits für kurzfristige Vorteile ausgibt oder Tuning-Punkte für langfristigen Fortschritt sammelt. Wer im Rennen weit genug vorn landet, darf aus drei rennspezifischen Stat-Verbesserungen wählen – etwa mehr Widerstandskraft, eine stärkere Batterie für häufigere Fähigkeiten oder verbessertes Driften. Dabei sollte man nicht nur die Konkurrenz im Blick behalten, sondern auch die Strecke, denn jede Umgebung hat ihre eigenen Hindernisse.

Build-Crafting ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein Speeder-Bike etwa ist extrem schnell, aber zerbrechlich. Wer jedoch in Widerstandskraft und Schild investiert, kann selbst aus dem einst filigranen Bike eine ernstzunehmende Waffe machen. Der Autor dieser Tipps gibt an, dass ihm erst durch das gezielte Buffen seines Speeder-Bikes konstant Siege gelangen. Das System aus Upgrades und Fähigkeiten ist komplex, belohnt aber mit einer beeindruckend anpassbaren Herangehensweise an das Rennspiel.

Schließlich lohnt sich ein Blick auf die sogenannten Racer-Styles. Dabei handelt es sich um Charaktereigenschaften für Shade, die unterschiedliche Stat-Boosts und Fähigkeiten mit sich bringen. Jeder Stil passt zu einer anderen Spielweise und kann im Laufe der Zeit verbessert werden. So lassen sich Builds und Fahrzeuge immer wieder neu kombinieren, bis die perfekte Aufstellung gefunden ist. Kein Run gleicht dem anderen, denn unterschiedliche Pfade, Upgrades und Build-Kombinationen verändern das Spielgefühl jeder Tour erheblich. Wer einmal ein paar Racer-Styles freigeschaltet hat, für den wird das Leben in der Galaxis deutlich einfacher.

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