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US-Geheimdiensthilfe für ukrainische Angriffe in Russland läuft weiter – Bericht

The Atlantic berichtet, Washington liefere der Ukraine weiterhin kostenlos Zieldaten für russische Truppen und Energieanlagen. Frühere Reuters-Berichte und eine öffentliche Aussage im US-Senat stützen die Grundrichtung der Politik.

Что известно о разведданных США для украинских ударов по российской энергетике

Фото: директор ЦРУ Джон Реткліфф. Джерело: CIA / Wikimedia Commons (суспільне надбання) · Public domain · rights

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OU erstellt.

Die Vereinigten Staaten stellen der Ukraine nach einem Bericht von The Atlantic weiterhin kostenlos nachrichtendienstliche Informationen zur Verfügung. Dazu sollen auch Zielpakete für Angriffe auf russische Truppenstellungen in der Ukraine und auf Energieinfrastruktur innerhalb Russlands gehören. Die aktuelle operative Reichweite dieser Zusammenarbeit ist geheim, doch ihre politische Grundrichtung ist bereits seit 2025 öffentlich dokumentiert.

Reuters berichtete im Oktober 2025 unter Berufung auf zwei US-Beamte, Washington werde der Ukraine Aufklärungsdaten zu weit entfernten Energiezielen in Russland liefern. Genannt wurden damals unter anderem Raffinerien, Pipelines und Kraftwerke. Ziel der neuen Daten sollte es sein, ukrainische Angriffe auf Infrastruktur zu erleichtern, die für Russlands Energieeinnahmen und Kriegswirtschaft wichtig ist.

Im Februar 2026 bestätigte der republikanische Senator Jerry Moran diesen Kurs in einer Rede im Senat. Die USA hätten den Austausch von Geheimdienstinformationen im vorangegangenen Oktober ausgeweitet, um der Ukraine bei der Auswahl von Energiezielen tief in Russland zu helfen. Moran sagte außerdem, Washington habe Reichweitenbeschränkungen für bestimmte Waffen aufgehoben. Damit ist die Existenz einer entsprechenden Politik nicht allein von anonymen Medienquellen abhängig.

The Atlantic berichtet nun, dass diese Unterstützung bis heute fortgesetzt werde und für die Ukraine ohne direkte Bezahlung erfolge. Das Magazin nennt CIA-Direktor John Ratcliffe als einen wichtigen Befürworter dieses Ansatzes. Ratcliffe leitet die Behörde seit Januar 2025. Nach Darstellung des Magazins überzeugt er Präsident Donald Trump unter anderem mit Daten über hohe russische Verluste auf dem Schlachtfeld.

Besonders auffällig ist die Anekdote, Ratcliffe präsentiere Trump solche Zahlen auch auf dem Golfplatz. Dafür gibt es keine unabhängige öffentliche Bestätigung. Es handelt sich um eine Rekonstruktion privater Gespräche durch Quellen von The Atlantic und sollte deshalb nicht mit den bereits öffentlich belegten Teilen der Geheimdienstpolitik gleichgesetzt werden.

Auch die Zahl von mehr als 40.000 russischen Verlusten pro Monat braucht Kontext. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verloren die russischen Streitkräfte im Juli 42.860 Angehörige. Die ukrainische Schätzung umfasst Tote, Verwundete, Vermisste und Gefangene. Juli war der erste Monat 2026 oberhalb von 40.000; der Durchschnitt lag nach denselben Angaben bei ungefähr 34.000 pro Monat. Es geht also weder ausschließlich um Gefallene noch um einen dauerhaft bestätigten Durchschnitt von über 40.000.

Parallel dazu setzt die Ukraine ihre Angriffe auf russische Öl- und Energieanlagen fort. Die Associated Press berichtete am 6. August über Angriffe auf Raffinerien in Baschkortostan und in der Region Jaroslawl. Kiew bezeichnet solche Operationen als Mittel, um Russlands Kriegswirtschaft zu schwächen und Moskau zu höheren Kosten für Schutz, Reparatur und Logistik zu zwingen.

Für Deutschland und die Schweiz ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen relevant. Sie betrifft die europäische Sicherheitsordnung, die Rollenverteilung zwischen den USA und europäischen Unterstützern der Ukraine sowie die Energie- und Rohstoffmärkte. Zugleich erhöht jeder weiter entfernte Angriff auf russisches Territorium die politische Bedeutung der Frage, wie westliche Unterstützung definiert und begrenzt wird.

Eine zentrale Grenze setzt das humanitäre Völkerrecht. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz betont, dass Energieinfrastruktur grundsätzlich zivile Infrastruktur ist. Ein konkretes Objekt darf nur dann als militärisches Ziel angegriffen werden, wenn es wirksam zu militärischen Handlungen beiträgt und sein Angriff einen bestimmten militärischen Vorteil verspricht. Eine rein wirtschaftliche Schwächung des Gegners reicht dafür nicht aus.

Diese Regeln gelten unabhängig davon, welche Seite angreift. Die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission dokumentierte im Juni systematische russische Angriffe auf die ukrainische Strom- und Wärmeversorgung im Winter 2025/26 und zugleich ukrainische Angriffe auf Energieanlagen in der russischen Region Belgorod. Die Mission stellte fest, dass Energieangriffe im untersuchten Zeitraum offenbar grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts verletzt hatten.

Damit ist die belastbarste Aussage enger als die Schlagzeile allein vermuten lässt: Die USA haben ihre Geheimdiensthilfe für weit entfernte Energieziele nachweislich ausgeweitet, und The Atlantic berichtet, dass diese Hilfe weiterläuft. Welche aktuellen Ziele in amerikanischen Paketen enthalten sind, wie sie in einzelne ukrainische Operationen einfließen und wie Ratcliffe intern auf Trump einwirkt, bleibt jedoch außerhalb unabhängiger öffentlicher Überprüfung.

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