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USA kündigen umfassende neue Iran-Sanktionen an

US-Finanzminister Scott Bessent hat neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, alle wirtschaftlichen Einnahmequellen der Revolutionsgarden zu unterbinden und Teheran von der Weltwirtschaft zu isolieren.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die US-Regierung verschärft ihren wirtschaftlichen Druck auf den Iran erheblich. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte neue Sanktionen an, die darauf abzielen, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden. Bei einer Pressekonferenz sprach Bessent von einem „wirtschaftlichen D-Day“ und stellte klar, dass die Operation unter dem Namen „Economic Outcast“ (Wirtschaftlicher Verstoßener) läuft. Das Ziel sei es, Teheran vollständig von der Weltwirtschaft zu isolieren.

Der Fokus der neuen Maßnahmen liegt nach Angaben des Finanzministeriums auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt. Konkrete Einzelheiten zu den Sanktionen nannte Bessent zunächst nicht. Er betonte jedoch, das Finanzministerium habe „jeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das der Iran für Ölschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat“. Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Außenministeriums und des US-Militärs befänden sich derzeit in Gesprächen mit internationalen Partnern, um die Erwartungen Washingtons zu adressieren. Diese sollten ihre Zusammenarbeit mit Teheran einstellen.

Welche Länder konkret angesprochen wurden, ließ Bessent offen. Auch auf die Frage, in welchem Zeitraum die ungenannten Maßnahmen erfüllt sein sollen, wollte er keine Antwort geben. Die Ankündigung folgt auf eine Drohung von US-Präsident Donald Trump aus der vergangenen Woche. Trump hatte dem Iran einen beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ angedroht und erklärt, jedes Land müsse mit „gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, wenn es den Iran weiterhin unterstütze. Betroffen seien Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden. Trump rief alle Verbündeten der USA auf, bei der Bekämpfung der vom Iran ausgehenden Bedrohung zu helfen.

Die Ankündigung der neuen Sanktionen fällt in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Seit der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen Ende Februar haben sich die Drohungen aus Teheran gegen US-Vertreter verstärkt. Das iranische Staatsfernsehen verbreitete zuletzt ein Video, in dem ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar auf Barron Trump, den Sohn des US-Präsidenten, ausgesetzt wird. Der Bericht wurde von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verbreitet und zeigt den Standort seiner Universität sowie Positionen von Secret-Service-Beamten. Es ist nicht das erste Drohvideo dieser Art: Bereits im Juli hatte die IRGC-nahe Nachrichtenagentur Tasnim einen Beitrag über die Wege von Melania Trump in New York veröffentlicht.

Auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu berichtete von iranischen Anschlagsversuchen auf seine Familie. In einem Telefoninterview mit dem israelischen Sender Channel 14 sagte Netanjahu, der Iran habe versucht, „einen meiner Söhne zu töten“. Die neuen US-Sanktionen sind Teil eines umfassenderen Ansatzes, der neben wirtschaftlichen auch militärische und geheimdienstliche Mittel umfasst. Die strategisch wichtige Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Öllieferungen transportiert wird, steht dabei im Mittelpunkt der Eskalation im Nahen Osten. Die US-Regierung will mit den Sanktionen offenbar auch verhindern, dass der Iran über Ölverkäufe und Umgehungsgeschäfte weiterhin Einnahmen erzielt, die das Regime stabilisieren könnten.

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