Wireva

Star Trek: The Last Starship endet im Oktober mit Ausgabe 12

Die IDW-Comicreihe Star Trek: The Last Starship endet im Oktober mit Ausgabe 12. Die Autoren Collin Kelly und Jackson Lanzing sprechen über das Finale, den Konflikt zwischen Kirk und Sato und die Frage, ob die Ideale der Föderation überleben können.

Die Comicreihe Star Trek: The Last Starship von IDW Publishing steuert auf ihr Finale zu. Mit Ausgabe 12, die im Oktober erscheint, beenden die Autoren Collin Kelly und Jackson Lanzing ihre Saga um die Wiederauferstehung von Captain James T. Kirk im 31. Jahrhundert. Zuvor erscheint am 16. September Ausgabe 11, die den Schlussakt einleitet.

Die Handlung spielt nach dem verheerenden Ereignis namens The Burn, das die Galaxis und die Vereinigte Föderation der Planeten an den Rand des Untergangs brachte. Im Zentrum stehen Kirk und Captain Delacourt Sato, die sich in den vergangenen Ausgaben als erbitterte Gegner gegenübergestanden haben. Beide verfolgen unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Föderation gerettet werden kann. Laut Kelly und Lanzing ist dieser Konflikt das Herzstück der Serie. Die beiden Figuren seien sich ähnlich und doch grundverschieden, und gerade in ihrer Auseinandersetzung brächten sie das Beste und das Schlechteste ineinander hervor. Am Ende werde der gemeinsame Wille, die Föderation und das Vermächtnis von Starfleet zu bewahren, sie zu einem Bündnis zwingen.

Die Autoren betonen, dass die Serie von Anfang an auf zwölf Ausgaben angelegt war. The Last Starship sei als Prestige-Maxi-Serie konzipiert worden, aufgeteilt in vier Kapitel mit je drei Ausgaben, die zusammen einhundert Jahre seit dem Burn abdecken. Das Ende der Geschichte sei bereits festgestanden, bevor die erste Seite geschrieben wurde. Kelly und Lanzing schreiben seit über sieben Jahren Star Trek für IDW und haben nach eigener Aussage schon früh gewusst, wie die Handlung ausgehen würde. Die entscheidende Frage sei nicht, wie die Geschichte ende, sondern wie dieser Weg gestaltet werde.

Ein zentrales erzählerisches Element ist die Zeitdilatation. Da nach dem Burn kein Dilithium mehr zur Verfügung steht, um interstellare Distanzen zu überbrücken, wirkt sich relativistische Raumfahrt drastisch auf die Besatzung der Omega aus. Die Autoren beschreiben dies als bewusste Entscheidung: Die Mission solle der Crew alles nehmen, einschließlich der Menschen, die sie zurückgelassen hat. Bis zur elften Ausgabe seien diese Angehörigen mit Sicherheit tot oder dem Tod nahe. Dieser emotionale Preis sei der Kern der Geschichte und mache sie innerhalb des Star-Trek-Universums einzigartig.

Als Gegenspieler dient die Emerald Chain, ein mafiös anmutendes Schutzgeldsystem im post-Burn-Zeitalter. Kelly und Lanzing verstehen die Organisation nicht als bloßes Gegenstück zur Föderation, sondern als deren dunklen Spiegel. Die Chain sei kein allmächtiges KI-Wesen und keine außerhalb der Zeit existierende Spezies, sondern kapitalistisch geprägt. Sie bestehe aus Lügnern, Ausbeutern und Wucherern, die verstanden hätten, dass Reichtum aus einem System der Ausbeutung entsteht, das die ausgebeuteten Populationen am Leben erhalten muss. Genau diese Eigenschaft mache sie zu einem passenden Gegner am vermeintlichen Ende der Föderation.

Die übergeordnete Frage der Serie lautet, ob die Ideale der Föderation die dunkelste Stunde der Galaxis überleben können. Kelly und Lanzing beschreiben dieses Thema als wiederkehrendes Motiv ihrer Arbeit. Die Ideale der Vereinigten Föderation der Planeten seien Werte, die viele Menschen auch in der realen Welt erstarken sehen wollten. Wenn Starfleet dem Schlimmsten des Universums begegnen und dennoch bestehen könne, gebe das auch außerhalb der Fiktion Hoffnung. Ob es eine endgültige Antwort auf diese Frage geben wird, bejahen die Autoren ausdrücklich. Ausgabe 12 werde sie liefern.

Same event, other desks

Story file →