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Rubio erwägt angeblich Rücktritt aus der Trump-Regierung

Außenminister Marco Rubio soll laut Medienberichten über einen Abgang aus der US-Regierung nachdenken. Das Außenministerium weist den Bericht zurück. Auslöser sollen die Verluste der Republikaner bei den Zwischenwahlen sein.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Außenminister Marco Rubio soll einem Bericht zufolge darüber nachdenken, die Regierung von Präsident Donald Trump zu verlassen. Das berichten der Finanzdienst Bloomberg und die britische Zeitung The Independent unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen aus dem Umfeld der Regierung. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, auch ein Zeitplan sei nicht bekannt. Das US-Außenministerium hat die Darstellung zurückgewiesen.

Als Auslöser der Überlegungen gelten die Niederlagen der Republikaner bei den Zwischenwahlen in dieser Woche. Die Partei hat damit an Rückhalt verloren, was die politische Lage in Washington spürbar verändert. Ob und wie stark sich die Verluste auf die Personalplanung der Regierung auswirken, ist nach den vorliegenden Informationen jedoch offen.

Parallel dazu gab es weitere politische Entwicklungen, die die Schlagzeilen bestimmten. In Los Angeles wird die Demokratin Nithya Raman als Siegerin der Bürgermeisterwahl erwartet. Sie setzte sich in einem knappen Rennen gegen die amtierende Bürgermeisterin Karen Bass durch. Raman, 45 Jahre alt, war als Sechsjährige aus Indien in die USA gekommen und gehört seit 2020 dem Stadtrat an. Unterstützt wurde sie unter anderem von Bernie Sanders und den Democratic Socialists of America. Bass war zuvor für ihren Umgang mit den Waldbränden in Los Angeles im Jahr 2025 kritisiert worden.

Auch in der Justizverwaltung gibt es personelle Bewegung: Laut Reuters soll Harmeet Dhillon, eine hochrangige Beamtin des Justizministeriums, zurücktreten. Dhillon hatte die Neuausrichtung der Bürgerrechtsabteilung im Sinne der Prioritäten Trumps geleitet.

Im Bundesstaat Alaska ist unterdessen das Rennen um einen Senatssitz knapp. Die Demokratin Mary Peltola liegt laut den bisherigen Zahlen etwa 0,3 Prozentpunkte vorn. Trump hatte gefordert, die Auszählung zugunsten des Republikaners Dan Sullivan zu verschieben. Die Auszählung könnte wegen abgelegener Gebiete mehrere Tage dauern.

Zu den wirtschaftlichen Entwicklungen gehört ein Dieselabkommen, das Trump und der russische Präsident Wladimir Putin vereinbart hatten. Laut Berichten haben zwei von drei russischen Dieseltankern, die in Richtung USA unterwegs waren, ihren Kurs geändert. Das Abkommen stößt politisch und rechtlich auf Widerstand. Die US-Dieselbestände sind zudem unter 100 Millionen Barrel gefallen, zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten.

An den Finanzmärkten legte der S&P 500 um 1,6 Prozent zu, den stärksten Anstieg seit Anfang August. Die Zahl der offenen Stellen in den USA blieb im September mit 7,5 Millionen unverändert, während die Kündigungen um rund 13 Prozent stiegen. In North Carolina gewannen die Demokraten laut ersten Ergebnissen einen Senatssitz von den Republikanern. In Washington D.C. stimmen die Wähler außerdem über ein Verbot des Verkaufs und der Einfuhr von Foie gras ab.

Im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt schloss Trump in einem Interview mit Fox News größere Angriffe nicht aus. Der Abgeordnete Thomas Massie hat außerdem angekündigt, seine Initiative zur Amtsenthebung von Verteidigungsminister Pete Hegseth fallen zu lassen, falls dieser zurücktritt. Das Parlament Grönlands billigte zudem ein neues Sicherheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten.

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