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Erneuter Angriff auf Flughafen in Riad: Zwölf Tote bei Huthi-Beschuss

Nach schweren Huthi-Angriffen auf den internationalen Flughafen von Riad mit mindestens zwölf Toten und mehr als 300 Verletzten ist der Airport erneut Ziel eines Angriffs geworden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kann deshalb nicht wie geplant aus Saudi-Arabien zurückreisen. Saudi-Arabien soll als Reaktion den Flughafen von Sanaa angegriffen haben.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der internationale Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ist erneut Ziel eines Angriffs geworden. Nach den schweren Huthi-Angriffen vom Samstag, bei denen mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden, meldete die saudische Luftfahrtbehörde am Sonntag einen weiteren Beschuss des Airports. Nach Behördenangaben gab es dabei mehrere Verletzte. Der Flughafen bleibt nach den Angriffen gesperrt.

Die Folgen treffen auch die deutsche Bundesregierung unmittelbar. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält sich derzeit zu Energie-Konferenzen in Riad auf und kann nach Angaben ihres Ministeriums nicht wie geplant nach Berlin zurückreisen. Die für Montag vorgesehene Rückreise sei wegen der Sperrung des Flughafens nicht möglich, sagte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag. Die Ministerin und ihre Mitarbeiter befänden sich in Sicherheit und würden «sicher und wohlbehalten zurückkehren». Derzeit würden zwischen den beteiligten Ministerien und Behörden alternative Rückreisemöglichkeiten geprüft und die notwendige Logistik abgestimmt.

Reiche war bereits vor den Angriffen auf den Airport in Riad eingetroffen, um an seit Langem geplanten Energie-Konferenzen teilzunehmen. Nach Angaben ihres Ministeriums finden die Konferenz und die weiteren Termine der Ministerin weiterhin wie vorgesehen statt. Reiche selbst hatte am Samstag die Bedeutung ihrer Reise betont: «Deutschland muss dort präsent sein, wo über Energieflüsse, neue Infrastruktur und Investitionen entschieden wird», sagte sie. Bei Öl und Gas sei Deutschland schließlich weitgehend auf Importe angewiesen. Sollte sich die Lage vor Ort verändern, werde man gemeinsam mit den Partnern unmittelbar reagieren, erklärte die Sprecherin.

Die Angriffe auf den Flughafen von Riad gehen nach bisherigen Erkenntnissen von der Huthi-Miliz im Jemen aus. Am Samstag waren bei dem Beschuss mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Die saudische Luftfahrtbehörde bestätigte am Sonntag einen weiteren Angriff auf den Airport, bei dem es mehrere Verletzte gab. Der Flughafenbetrieb ist nach den Vorfällen ausgesetzt.

Als Reaktion auf den Angriff in Riad soll Saudi-Arabien seinerseits den Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa angegriffen haben. Das berichtete die Huthi-Miliz, die den Flughafen von Sanaa kontrolliert. Die saudischen Angriffe scheinen eine direkte Antwort auf den Beschuss in Riad zu sein. Unabhängig bestätigt werden konnten die Angaben zunächst nicht.

Die erneuten Angriffe verschärfen die ohnehin angespannte Sicherheitslage in der Region. Für die deutsche Wirtschaftsministerin bedeutet die Flughafensperrung eine ungeplante Verlängerung ihres Aufenthalts in Saudi-Arabien. Ihr Ministerium betonte, dass die Sicherheit der Ministerin und ihrer Mitarbeiter oberste Priorität habe und die Rückreise so schnell wie möglich organisiert werde. Wann der Flughafen in Riad wieder geöffnet wird, ist derzeit offen.

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