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US-Schulden nähern sich 40 Billionen Dollar

Der jüngste verfügbare tägliche Kongresswert liegt bei 39,588 Billionen Dollar. Für Deutschland und die Schweiz ist weniger die Null-Frage entscheidend als der Einfluss von US-Zinsen und Treasury-Renditen auf globale Finanzierungskosten.

США подошли к $40 трлн долга: что известно точно

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Die US-Staatsverschuldung nähert sich der Marke von 40 Billionen Dollar. Die Behauptung, diese Schwelle sei bereits offiziell überschritten, wird vom jüngsten verfügbaren Tageswert des Joint Economic Committee im US-Kongress jedoch noch nicht gedeckt. Für den 20. Juli 2026 weist der Monitor 39,588 Billionen Dollar Bruttoschulden aus.

Im Juli hatte der Ausschuss auf Basis des durchschnittlichen Wachstums der vorherigen drei Jahre geschätzt, dass 40 Billionen Dollar ungefähr am 8. oder 9. Oktober erreicht werden könnten. Das ist eine Fortschreibung und kein fester Termin. Steuereinnahmen, Ausgaben, Tilgungen und neue Emissionen bewegen den Schuldenstand nicht gleichmäßig.

Die Bruttosumme besteht aus zwei großen Teilen. Rund 31,818 Billionen Dollar waren am 20. Juli Schulden in öffentlicher Hand, also außerhalb der meisten Bundesrechnungskreise gehaltene Treasury-Papiere. Etwa 7,771 Billionen Dollar entfielen auf innerstaatliche Bestände von Bundesfonds und anderen Regierungskonten.

Für europäische Anleger ist vor allem der öffentlich gehaltene Teil relevant. Das US-Finanzministerium finanziert den Staat über regelmäßige Auktionen von Bills, Notes und Bonds. Fällige Papiere werden zurückgezahlt, während neue Emissionen alte Finanzierung ersetzen und zusätzliche Defizite decken. Der Schuldenbestand wird deshalb fortlaufend refinanziert.

Die wirtschaftliche Frage lautet nicht, ob die Vereinigten Staaten eines Tages jede Anleihe gleichzeitig auf null bringen. Entscheidend ist, ob die Schulden im Verhältnis zur Wirtschaft stabilisiert werden können und wie teuer ihre Bedienung wird. Genau hier werden die offiziellen Projektionen deutlich skeptischer.

Das Congressional Budget Office erwartet für das Haushaltsjahr 2026 ein Defizit von 1,9 Billionen Dollar und für 2036 von 3,1 Billionen Dollar. Die öffentlich gehaltenen Schulden steigen unter geltendem Recht von 101 Prozent des BIP im Jahr 2026 auf 120 Prozent im Jahr 2036. Bis 2056 sieht die Langfristprojektion 175 Prozent des BIP.

Der Government Accountability Office bezeichnet den gegenwärtigen Pfad als nicht nachhaltig. Bereits im Haushaltsjahr 2025 lagen die Nettozinsausgaben des Bundes über den Ausgaben für die nationale Verteidigung. Der durchschnittliche Zinssatz auf marktfähige Staatsschulden lag im Juni 2026 bei 3,411 Prozent.

Das ist auch für Deutschland und die Schweiz relevant. Renditen von US-Treasuries dienen weltweit als Referenz für Kapitalpreise. Steigt der Finanzierungsbedarf der USA dauerhaft und bleiben Zinsen hoch, verändert das die Attraktivität von Anleihen, die Kosten von Unternehmensfinanzierungen und den Druck auf andere Staaten, Investoren konkurrenzfähige Renditen zu bieten.

Historisch stimmt die Geschichte über Andrew Jackson: Er trat 1829 bei etwas mehr als 58 Millionen Dollar Staatsschuld sein Amt an und erreichte 1835 die vollständige Tilgung. Das US-Finanzministerium nennt dies den ersten und einzigen schuldenfreien Moment der nationalen Geschichte.

Daraus folgt aber weder, dass eine moderne Volkswirtschaft zwingend auf null kommen muss, noch dass null für immer unmöglich sei. CBO betont die Unsicherheit langfristiger Projektionen. Für Europa zählt deshalb vor allem die Entwicklung von Defiziten, Zinskosten und Treasury-Angebot — nicht die symbolische Jagd nach einer Zahl, die zuletzt vor fast zwei Jahrhunderten erreicht wurde.

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