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Trump verließ Ankara heimlich in einer C-32A statt in Air Force One

Der US-Präsident stieg vor Kameras in die bekannte Maschine, wurde aber anschließend per Catering-Lkw zu einem kleineren Regierungsflugzeug gebracht.

Как Трамп исчез из Air Force One и улетел из Анкары на C-32A

Daniel Torok / The White House · Public domain · rights

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OU erstellt.

Was am 8. Juli am Flughafen von Ankara wie ein normaler Abflug des US-Präsidenten aussah, war Teil einer verdeckten Sicherheitsoperation. Donald Trump stieg nach dem NATO-Gipfel vor laufenden Kameras in eine ältere Air Force One. Kurz darauf wurde er jedoch heimlich aus der Maschine gebracht und auf ein anderes Flugzeug gesetzt.

Die Washington Post berichtete, Trump sei in einem Catering-Lkw des Flughafens zu einer C-32A der US Air Force gefahren worden. Die ältere Präsidentenmaschine startete anschließend mit Journalisten und einem Teil der Mitarbeiter des Weißen Hauses, die davon ausgingen, dass Trump mit ihnen reiste. Associated Press und das Wall Street Journal veröffentlichten später übereinstimmende Berichte.

Hintergrund war eine iranische Bedrohung gegen den Präsidenten und Air Force One. Nach Angaben des Wall Street Journal hatte Israel die amerikanische Regierung über Erkenntnisse informiert, zu denen auch die Möglichkeit eines Angriffs mit tragbaren Flugabwehrraketen gehörte. Die US-Regierung hat nicht offengelegt, wie konkret der angebliche Plan war. Tatsächlich angegriffen wurde keines der Flugzeuge.

Der NATO-Gipfel fand am 7. und 8. Juli in Ankara statt. Die Beziehungen zwischen den USA und Iran waren zu diesem Zeitpunkt äußerst angespannt. Trump hatte öffentlich erklärt, dass Iran ihn bedrohe. Als Journalisten ihn nach dem Rückflug fragten, ob Sicherheitsgründe für einen Flugzeugwechsel verantwortlich gewesen seien, verneinte er dies. Zugleich sagte er, er werde ständig bedroht und sei für Iran ein vorrangiges Ziel.

Damals schien die Reiseroute aus zwei Maschinen zu bestehen. Trump war mit einer neuen Boeing 747-8 in die Türkei gekommen, die Katar den USA geschenkt hatte und die als vorläufige Air Force One eingesetzt wurde. Für den Rückweg sollte er zunächst eine ältere 747 bis zur britischen Basis RAF Mildenhall nehmen und dort wieder in die neue Maschine wechseln. Die Presse an Bord der älteren Air Force One wurde beim Start aufgefordert, die Fensterblenden geschlossen zu halten.

Die neuen Recherchen zeigen nun, dass eine dritte Maschine entscheidend war. Die C-32A ist eine speziell ausgerüstete militärische Boeing 757-200. Sie wird von der US Air Force für Reisen des Vizepräsidenten, von Regierungsmitgliedern und anderen Spitzenvertretern eingesetzt. Es handelt sich daher nicht um ein gewöhnliches Transportflugzeug, sondern um ein Regierungsflugzeug mit entsprechender Ausstattung.

Auch die Rolle des Catering-Lkw ist nachvollziehbar. Solche Fahrzeuge besitzen einen geschlossenen Aufbau, der bis zur Tür eines Flugzeugs angehoben werden kann. Trump konnte dadurch die 747 verlassen, ohne über eine offene Treppe zu gehen. Anschließend sah das Fahrzeug aus wie ein ganz normaler Teil der Bodenabfertigung.

Die Aktion wirft zugleich neue Fragen über die katarische 747 auf. Das Flugzeug ist rund 400 Millionen Dollar wert und wurde in kurzer Zeit für den Präsidenten umgebaut. Medien berichteten später über mögliche Lücken bei bestimmten Schutzsystemen im Vergleich zu den älteren Präsidentenmaschinen. Trump kündigte daraufhin weitere Nachrüstungen an und setzte die Nutzung des neuen Flugzeugs vorübergehend aus.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Journalisten und Mitarbeiter nicht informiert wurden. Ihre Maschine wurde zum Teil der Täuschung, weil Beobachter gerade wegen der normalen Pressebegleitung davon ausgehen konnten, dass der Präsident an Bord war. Aus Sicht der Sicherheitsdienste verringerte das die Zahl der Eingeweihten. Aus Sicht der Betroffenen entsteht jedoch die Frage, wie mit ihrem eigenen Risiko umgegangen wurde.

Ob die US-Regierung dazu weitere Informationen veröffentlicht, ist offen. Geheimdienste und Secret Service schützen Details solcher Maßnahmen normalerweise sehr streng. Klar ist inzwischen aber, dass die sichtbare Abreise aus Ankara nicht die tatsächliche Reise des Präsidenten zeigte. Entscheidend bleibt nun, wie ernst die iranische Bedrohung tatsächlich war und ob ähnliche Täuschungsmanöver bei künftigen Auslandsreisen zur Regel werden.

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